Am Mittwoch, den 28. Mai 2014 fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach St./W. die feierliche Übergabe der neuen Beleuchtungseinheit in Form eines Beleuchtungsanhängers statt.

Das neue Brandschutzkonzept des Marktes Wendelstein sieht unter anderem eine Spezialisierung für die Feuerwehren der Marktgemeinde vor. Neben den alltäglichen Aufgaben der Feuerwehr – Retten, Löschen, Bergen, Schützen – gibt es nun also auch jeweils ein Fachgebiet, auf dem sich die Kameradinnen und Kameraden der jeweiligen Feuerwehr besonders aus- und fortbilden. Im Falle der Röthenbacher Wehr ist das die Fachgruppe Beleuchtung. Um diese neu übertragene Aufgabe auch sachgemäß erledigen zu können, beschaffte die Gemeinde einen neuen, in seiner Bauweise und Ausstattung einzigartigen Beleuchtungsanhänger, der auch zur überörtlichen Hilfeleistung eingesetzt werden soll, also auch außerhalb der Marktgemeinde Wendelstein.

Dieser wurde vergangene Woche nun feierlich an die Wehr übergeben. Neben Feuerwehrführungskräften wie Kreisbrandrat Werner Löchl, Kreisbrandmeister Christian Mederer und Ehrenkreisbrandmeister Helmut Mederer konnten auch aus politischen Kreisen zahlreiche Persönlichkeiten begrüßt werden. Darunter Landrat Herbert Eckstein, erster Bürgermeister Werner Langhans, zweiter Bürgermeister Klaus Vogel und diverse Marktgemeinderäte, dritter Bürgermeister Willibald Milde ließ sich entschuldigen. Geweiht wurde der Anhänger durch die katholische Religionslehrerin Monika Fass und den evangelischen Pfarrer Norbert Heinritz.

Die feierliche und kameradschaftliche Atmosphäre nutzte man allerdings nicht nur für die Hängerübergabe, sondern ernannte das langjährige Vereinsmitglied Gerhard Schmidt zum Ehrenmitglied. Schon während seiner aktiven Zeit unterstützte er den Verein tatkräftig. Er war lange Jahre und ist immer noch treuer Vereinsdiener, trägt bei Wind und Wetter Benachrichtigungen des Vereins aus. Besonders beliebt war seine Heringsbraterei am Kanalfest und in frühen Jahren plante er jedes Jahr Vereinsausflüge. Der „Schmidt’s Gerd“, wie er von den Kameradinnen und Kameraden genannt wird, war sichtlich gerührt – eine gelungene und verdiente Überraschung also!

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