Abkühlung gefällig? Bei den hochsommerlichen Temperaturen der letzten Wochen war man für jede Abkühlung dankbar – die Übungen der Jugendfeuerwehr boten sich dafür an!

Bei der Gesamtjugend – also dem Zusammenschluss aller Jugendgruppen unserer Gemeinde – war im Juni die FwDv3 dran. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich der Kern des Feuerwehrhandwerks, nämlich der Löschangriff. Also das, was jede Feuerwehrfrau und jeder Feuerwehrmann immer beherrschen muss. Zum Üben ging es zum Metalldrücker- und Drechslermuseum in Wendelstein. Die Pumpen wurden in Position gebracht und aus zwei Hydranten sowie der Schwarzach Wasser entnommen. Nachdem die Schlauchleitungen aufgebaut waren, hieß es „Wasser marsch!“ und das imaginäre Feuer konnte in die Zange genommen werden. Dabei blieb nicht jeder trocken. Es zeigte sich aber vor allem, dass die Handgriffe beim Feuerwehrnachwuchs sitzen.

Damit vorne das Wasser auch mit dem nötigen Druck aus dem Strahlrohr schießt, sind Pumpen nötig. Eine Woche nach der Übung in Wendelstein, weihte Wolfgang Schröppel, Maschinistenausbilder bei der Feuerwehr Röthenbach, die örtliche Jugend und Jungaktiven in die Geheimnisse der Tragkraftspritze ein. Am Alten Kanal wurde Stellung bezogen und jeder hatte die Möglichkeit sich mit der Bedienung der Pumpe vertraut zu machen und diese selbst in Betrieb zu nehmen. Mit dieser sehr guten Wissensbasis wird für die Anwesenden der nächste Maschinistenlehrgang ein Klacks!

Im Juli, direkt nach unserer Kärwa, stand dann die große Objektübung der Gesamtjugend an, bei der alle zeigen konnten, was sie gelernt hatten. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad nahmen acht Feuerwehrfahrzeuge bei der Walddorfschule Aufstellung, ehe sie durch die Sirene zum Tabakschuppen in Raubersried gerufen wurden. Es wurde angenommen, dass dieser brannte und auch die Nachbargebäude geschützt werden mussten. Mit Blaulicht und Martinshorn ging es in den Wendelsteiner Ortsteil. Von der Ortsmitte aus wurde eine lange Schlauchleitung zum Übungsobjekt verlegt. Dort wurde das Wasser mittels mehrerer Strahlrohre und eines Wasserwerfers abgegeben. Auch das Röthenbacher Hydroschild, mit dem man eine Wasserwand erzeugen kann, fand Verwendung. Im Anschluss lud die Feuerwehr Raubersried alle zu einem gemeinsamen Imbiss ein. Schon während der Übung versorgten die Kameraden die Teilnehmer mit Getränken, so dass die Temperaturen gut auszuhalten waren. Herzlichen Dank hierfür! Von der Leistung der Kinder und Jugendlichen überzeugten sich viele Zuschauer, unter ihnen auch Kreisbrandmeister Christian Mederer und Wendelsteins dritter Bürgermeister Willibald Milde. Die, die noch nicht während der Übung nass genug geworden waren, hüpften am Schluss noch in einen Pool neben dem Raubersrieder Feuerwehrhaus.

Die Röthenbacher Jugend trifft sich am 28. Juli zur nächsten Übung. Da geht es dann mit unserem Boot auf den Alten Kanal.

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