Am Samstag, dem 17. Oktober, wurde im Landkreis Roth die große Katastrophenschutzübung „Bunter Kater 15“ durchgeführt, an der über 500 Einsatzkräfte teilnahmen. Die fünf beübten Szenarien reichten vom Massenanfall von Verletzten bis zum Gefahrgutunfall.

Im Landkreisnorden sammelte sich die Komponente „Löschwasserförderung“, die aus zehn Fahrzeugen mit insgesamt zwölf Pumpen bestand. Ein Fahrzeug der Röthenbacher Feuerwehr ist in dieser Einheit nicht vorgesehen, so dass von unserer Seite lediglich personell unterstützt wurde. Dass Röthenbach in dieser Hinsicht gut aufgestellt ist, zeigte sich daran, dass wir auch ohne eigenes Vehikel die zweitgrößte Abordnung im Verband stellen konnten. Nachdem man den Sammelpunkt in Großschwarzenlohe um kurz vor sieben Uhr morgens erreichte, wurden die Röthenbacher Feuerwehrleute auf Fahrzeuge der Feuerwehren Wendelstein, Kleinschwarzenlohe und Barthelmesaurach verteilt. Im geschlossenen Verband verlegte man dann zur Atemschutzübungsstrecke nach Roth. Dort wurden Unterrichte und Stationsausbildungen zum Thema „Wasserförderung über lange Schlauchstrecke“ abgehalten.

Nach dem Mittagessen erhielt der Verband seinen Einsatzauftrag. Im Bereich von Hinterheubühl, nördlich des Rothsees gelegen, wurde ein Waldbrand angenommen, zu dessen Bekämpfung eine 2,7 Kilometer lange Schlauchleitung vom Main-Donau-Kanal verlegt werden musste. Die Leitung wurde mithilfe eines Schlauchwagens, eines Schlauchanhängers und einiger händisch ausgeworfener Rollschläuche aufgebaut, wofür etwa eine Stunde nötig war. Die neu aufgestellte Komponente wurde auch mit Blick auf die Kraftstofflogistik und den Wechsel von Pumpen beübt und bestand ihre Feuerprobe. Nach elf Stunden waren die Röthenbacher Kräfte um einige Eindrücke reicher zurück am Gerätehaus.

Text: T. Bergmann

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