Aus der Idee des Wendelsteiner und des Schwabacher Jugendwartes, einmal gemeinsam zu üben, entstand ein Szenario, an dem Jugendfeuerwehren über Gemeindegrenzen hinweg beteiligt waren. Jugendgruppen aus den Märkten Schwanstetten und Wendelstein sowie der Stadt Schwabach trainierten zusammen den Ernstfall. Als Übungsobjekt bot sich die Firma Niehoff an, welche beinahe mittig zwischen den drei Kommunen liegt.

Nach der Alarmierung durch die ILS Mittelfranken Süd fuhren die Feuerwehrfahrzeuge den fiktiven Einsatzort an. Dort galt es zu löschen und im Inneren der Halle eine eingeklemmte Person zu befreien. Damit das Wasser aus den Strahlrohren schießen konnte, musste eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut werden. Hierfür wurde auch aus dem Main-Donau-Kanal Wasser entnommen und über eine lange Schlauchleitung zur Firma gefördert. Trotz des andauernden Nieselregens packten alle tatkräftig an, so dass schnell „Wasser marsch“ befohlen werden konnte. Am Ende floss das Nass aus dem Kanal in einen Faltbehälter, den die Besatzung des Röthenbacher Löschgruppenfahrzeuges aufgebaut hatte und der als Puffer diente. Von dort wurde es wiederum von der Vorbaupumpe des Fahrzeuges zu den Strahlrohren gefördert. Wenn man bedenkt, dass hier der Feuerwehrnachwuchs übte, doch ein anspruchsvolle Aufgabe, die souverän von den Jugendlichen gemeistert wurde. Nachdem das Übungsziel erreicht wurde und man gemeinsam die Ausrüstung abgebaut und verstaut hatte, ging es zu einem gemeinsamen Mittagessen.

Die Bürgermeister der drei beteiligten Kommunen machten sich ein Bild von der Jugendarbeit und sparten nicht mit Lob. Ein Dank gilt den Organisatoren und der Firma Niehoff, die nicht nur ihr Werksgelände zur Verfügung stellte, sondern auch die Getränke spendierte.

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