Am vergangenen Donnerstagabend, den 21. und am Samstag, den 23. Mai fand in den Lehrsälen der Atemschutzübungsstrecke in Roth ein ganz besonderer Lehrgang statt. 16 Feuerwehrler, davon 10 von der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach bei Sankt Wolfgang, nahmen an dem Lehrgang mit dem schlichten Namen „Messen“ teil.

Das Messen von Stoffkonzentrationen vor allem in der Luft oder aber auch im Wasser ist eine Spezialaufgabe der Feuerwehr, die zukünftig von insgesamt vier ausgewählten Wehren des Landkreises Roth unter der Führung der Unterstützungsgruppe Atemschutz/ABC übernommen werden wird.

Ziel der Ausbildung ist es, eigenständig aussagekräftige Messungen durchführen zu können, denn anhand der erhobenen Messwerte lassen sich Gefahrenpotenziale für Einsatzkräfte und Bevölkerung ableiten. Vor allem bei Gefahrgutunfällen im Straßenverkehr, Unfällen in Schwimmbädern oder bei Unfällen in der Industrie werden häufig Stoffe freigesetzt, die für Mensch und Umwelt schädlich sind. Hier ist es besonders wichtig, den Stoff nicht nur zu identifizieren sondern vor allem die Schadstoffausbreitung zu überwachen.

Dafür gibt es eine Vielzahl verschiedener Messgeräte. Bei der Landkreisausbildung lernten die Lehrgangsteilnehmer nicht nur den fachlich korrekten Umgang mit eben diesen, sondern erhielten auch einen umfassenden Einblick in die theoretischen Grundlagen der Messtechnik sowie der Messtaktik.

Die eingesetzten Geräte sind dabei sehr vielfältig. Einerseits gibt es Prüfröhrchen oder digitale Chipmesssysteme, bei denen man an einem festen Ort bleiben muss. Andererseits gibt es die moderneren kontinuierlichen Messverfahren wie dem Mehrfachgasmessgerät, bei dem man sich frei bewegen kann.

Im Einsatzfall fährt die Führungsgruppe „Messen“ mit einem Fahrzeug und die jeweils zuständige der vier Feuerwehren ebenfalls mit einem Fahrzeug zur Einsatzstelle. Dort erhalten die ausgebildeten Feuerwehrler die Messgeräte durch die Führungsgruppe und werden im Anschluss je nach Lage an taktischen Messpunkten Messungen durchführen.

Die Feuerwehren Harrlach und Röthenbach bei Sankt Wolfgang haben bereits einen ersten Teil ihrer Aktiven Wehr geschult. Die Mannschaften aus Gustenfelden und Eysölden werden demnächst ebenfalls den Grundlehrgang durchlaufen. In einem nächsten Schritt wird es dann kontinuierlich durchgeführte Übungen und Fortbildungen für die Einsatzkräfte geben, so dass sie jederzeit sicher und kompetent ihre Aufgabe erfüllen können.

Wie das Sprichwort schon besagt: Übung macht den Meister! Deshalb haben sich am Samstag, den 25. April, acht Atemschützer der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach St./W. bei der Freiwilligen Feuerwehr Kleinschwarzenlohe zum Thema „Hohlstrahlrohr“ fortbilden lassen.

Ein Hohlstrahlrohr ist eine Armatur zur Löschmittelabgabe. Im Gegensatz zu den am meisten genutzten Mehrzweckstrahlrohren kann man die Durchflussmenge und den Sprühkegel beim Hohlstrahlrohr stufenlos verstellen. Dadurch ergeben sich vor allem für den Atemschutzeinsatz besondere Anwendungsmöglichkeiten.

Diese wurden im Rahmen der Fachausbildung zuerst theoretisch erklärt, um sie im Anschluss praktisch zu üben. Nachdem die grundsätzliche Handhabung verinnerlicht wurde, mussten die Atemschützer zeigen, dass sie das Strahlrohr auch blind bedienen können. Im Anschluss wurde das richtige Verhalten trainiert, wie in einem brennenden Haus Türen geöffnet werden und wie man einen Backdraft bekämpft – dies ist ein explosionsartiges und dadurch sehr gefährliches Durchzünden von Brandgasen und kommt vor, wenn die Feuerwehr beispielsweise eine Tür öffnet und damit für eine Sauerstoffzufuhr von außen sorgt.

Die Ausbildung ist Teil eines neuen Konzepts, das im Brandmeisterbezirk Wendelstein/Schwanstetten etabliert werden soll. Die Atemschutzgeräteträger sollen gemeinschaftlich und damit wehrübergreifend bestimmte Ausbildungsmodule durchlaufen. Hierbei geht es vor allem darum, die Grundlagen im Atemschutzeinsatz zu festigen und zu trainieren sowie vor allem auch einen Teil weit zu standardisieren. Denn es kommt häufig vor, dass die Ortsteilwehren in der Marktgemeinde Wendelstein bei größeren Einsätzen zusammen arbeiten müssen.

Das Hohlstrahlrohrtraining durch die FF Kleinschwarzenlohe war deshalb nur der Beginn einer Reihe von Ausbildungsmodulen an verschiedenen Standorten. Als nächstes findet in Leerstetten eine Fortbildung zum Thema „Rauchabschluss“ statt. Dies hat vor allem für die Röthenbacher Wehr große Bedeutung, denn die Gerätschaften für einen professionellen Rauchabschluss sind auf dem neuen Löschfahrzeug LF 10 verlastet, das für die Röthenbacher Wehr gerade beschafft wird. Als drittes Modul wird es eine Ausbildung zum Thema „Anleiterbereitschaft“ durch die FF Röthenbach geben.

Die Maschinistenschulung am 18.11.14 muss wegen einer Terminüberschneidung abgesagt werden. 

Trotz regnerischem Wetter kamen am 21. September zahlreiche Bürgerinnen und Bürger Röthenbachs zum diesjährigen Tag der offenen Tür der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr. Neben Fahrten mit dem Feuerwehrauto gab es vor allem bei den Schauübungen Interessantes zu sehen.

Die Feuerwehrleute demonstrierten nicht nur das Vorgehen bei einem PKW-Brand. Die Abteilung „Absturzsicherung“ zeigte zudem eindrucksvoll, wie eine verunfallte Person gerettet werden kann,  die an einem Baugerüst hängt.

Außerdem wurde vorgeführt, wie man einen Fettbrand richtig löscht und was passiert, wenn man es falsch macht. Diverse Stände informierten über die Arbeit und Tätigkeit des Vereins, Rauchmelder und die Jugendfeuerwehr.

Für die Kleinen gab es eine Feuerwehrrally, bei der sie nicht nur ihr theoretisches Wissen über die Freiwillige Feuerwehr testen konnten, sondern auch ihre Fähigkeiten am Schlauch und am Leinenbeutel unter Beweis stellen durften. Als Belohnung für die Mühe gab es eine mit einem Feuerwehrmotiv bedruckte Tasse, die mit allerhand Süßkram gefüllt war.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Neben heißen und kalten Getränken und selbstgemachten Kuchen gab es leckere Bratwurstbrötchen.

Die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach bei Sankt Wolfgang bedankt sich recht herzlich bei der Bevölkerung für den regen Besuch und freut sich bereits auf den nächsten Tag der offenen Tür.

Am 21. September 2014 stehen die Tore der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach bei Sankt Wolfgang wieder einmal für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger offen.

Von 13 bis ca. 18 Uhr können am Feuerwehrhof nicht nur die Feuerwehrautos und Gerätschaften der Feuerwehr angeschaut werden, es werden auch einige spannende Schauübungen und interessante Demonstrationen abgehalten.

Für die Kleinen gibt es eine Feuerwehrrallye und wer Lust hat, kann eine Runde mit dem Feuerwehrauto fahren. Außerdem wird es Infostände zum Verein, zur Jugendfeuerwehr oder zu Rauchmeldern geben.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen gibt es lecker Gegrilltes und erfrischende Getränke.

Auf Ihr Kommen freuen sich die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach St./W.

Am 21. September findet wieder der Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach St./W. statt. Hierbei möchten wir neben Gegrilltem auch wieder Kuchen verkaufen und suchen daher noch fleißige Bäcker, die uns unterstützen.

Wenn sie einen Kuchen machen möchten, tragen sie sich bitte wie gewohnt in das Internetformular ein.

Herzlichen Dank für ihre Unterstützung.

Am Dienstag, den 5. August 2014 erhielt die von Kommandant Gerhard Vater angeführte aktive Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach St./W. vom eigenen Feuerwehrverein 35 Helmlampen samt DIN-Halterung für den Schutzhelm im Gesamtwert von 2000,- €. Die Helmlampen sind Ex-geschützt und haben eine Leuchtkraft von beachtlichen 120 Lumen. Ihr gleißendes Licht ist für den Feuerwehrdienst bestens geeignet.

Im Zuge der Spezialisierung der Feuerwehren der Marktgemeinde Wendelstein erhielt die Röthenbacher Wehr erst kürzlich einen neuen Beleuchtungsanhänger mit starkem Stromaggregat. Da damit die Wahrscheinlichkeit einen Einsatz in der Nacht leisten zu müssen nun natürlich deutlich gestiegen ist, entschied sich der Verein dazu, jedem aktiven Feuerwehrmann und jeder aktiven Feuerwehrfrau eine Helmlampe zu stiften. So hat jetzt jeder Feuerwehrdienstleistender bei „Dunkeleinsätzen“ ein eigenes starkes Licht dabei und trotzdem beide Hände frei zum Bergen, Retten, Schützen und Löschen. Der Röthenbacher Feuerwehrverein hat über viele Jahre bereits beachtliche Aufwendungen zur Ergänzung der Ausrüstung der örtlichen Feuerwehr aber auch für die Beschaffung von Vereinsbekleidung für außerhalb des Dienstes geschultert.

In Röthenbach b. St. W. ist es eine langepflegte Tradition, dass die Freiwillige Feuerwehr am Kirchweihmontag die örtliche Grundschule besucht, um dort die Brandschutzerziehung abzuhalten. Vierzehn Feuerwehrleute nahmen sich an einem Werktag den Vormittag frei, um 92 Kindern in vier Klassen Fragen rund um die Feuerwehr zu beantworten.

Der Tag begann mit einer Unterrichtseinheit für jede Jahrgangsstufe in der Schule. Hier vermittelten die Feuerwehrleute, wie Feuer entsteht, welche Gefahren von ihm ausgehen und wie man sich davor schützen kann. Das richtige Absetzen eines Notrufes wurde ebenso wie die Schutzkleidung der Feuerwehr angesprochen und vorgeführt. In der vierten Jahrgangsstufe, bei den „Großen“, wurden die Wirkungsweise und der Umgang mit Handfeuerlöschern thematisiert. Unter Anleitung konnten sich die Kinder an einem CO2-Löscher versuchen und Berührungsängste abbauen. Der Unterricht wurde schließlich vom Schrillen des Feueralarms beendet. Das Gelernte konnte sodann direkt in die Praxis umgesetzt und das Schulhaus evakuiert werden. Nachdem die Feuerwehrautos den Schulhof mit Blaulicht und Martinshorn befahren hatten, nutzen die Kinder die Gelegenheit, sich von den Maschinisten die Fahrzeuge erklären zu lassen und mit einem Strahlrohr ins Grüne zu spritzen. Für die dritte Jahrgangsstufe ging es weiter ins Gerätehaus, wo man Einblick in die Räumlichkeiten und die technische Ausstattung, wie beispielsweise dem neuen Beleuchtungsanhänger, gewährte. Natürlich bekundeten die Schüler ihren Willen, sich der Jugendfeuerwehr anzuschließen, wenn sie das Eintrittsalter von zwölf Jahren erreicht haben, schließlich ist diese Truppe immer auf der Suche nach Nachwuchs. Nachdem Tassen als Erinnerungsgeschenke an die Kinder überreicht und ein Foto geschossen wurde, ging es mit dem Feuerwehrauto glücklich zurück in die Schule. Die Wissbegierde und Begeisterung aller Schülerinnen und Schüler hat die Feuerwehrleute sehr gefreut und demonstriert, dass man mit dem Abhalten einer solchen Brandschutzerziehung den richtigen Weg eingeschlagen hat.

Am Mittwoch, den 28. Mai 2014 fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach St./W. die feierliche Übergabe der neuen Beleuchtungseinheit in Form eines Beleuchtungsanhängers statt.

Das neue Brandschutzkonzept des Marktes Wendelstein sieht unter anderem eine Spezialisierung für die Feuerwehren der Marktgemeinde vor. Neben den alltäglichen Aufgaben der Feuerwehr – Retten, Löschen, Bergen, Schützen – gibt es nun also auch jeweils ein Fachgebiet, auf dem sich die Kameradinnen und Kameraden der jeweiligen Feuerwehr besonders aus- und fortbilden. Im Falle der Röthenbacher Wehr ist das die Fachgruppe Beleuchtung. Um diese neu übertragene Aufgabe auch sachgemäß erledigen zu können, beschaffte die Gemeinde einen neuen, in seiner Bauweise und Ausstattung einzigartigen Beleuchtungsanhänger, der auch zur überörtlichen Hilfeleistung eingesetzt werden soll, also auch außerhalb der Marktgemeinde Wendelstein.

Dieser wurde vergangene Woche nun feierlich an die Wehr übergeben. Neben Feuerwehrführungskräften wie Kreisbrandrat Werner Löchl, Kreisbrandmeister Christian Mederer und Ehrenkreisbrandmeister Helmut Mederer konnten auch aus politischen Kreisen zahlreiche Persönlichkeiten begrüßt werden. Darunter Landrat Herbert Eckstein, erster Bürgermeister Werner Langhans, zweiter Bürgermeister Klaus Vogel und diverse Marktgemeinderäte, dritter Bürgermeister Willibald Milde ließ sich entschuldigen. Geweiht wurde der Anhänger durch die katholische Religionslehrerin Monika Fass und den evangelischen Pfarrer Norbert Heinritz.

Die feierliche und kameradschaftliche Atmosphäre nutzte man allerdings nicht nur für die Hängerübergabe, sondern ernannte das langjährige Vereinsmitglied Gerhard Schmidt zum Ehrenmitglied. Schon während seiner aktiven Zeit unterstützte er den Verein tatkräftig. Er war lange Jahre und ist immer noch treuer Vereinsdiener, trägt bei Wind und Wetter Benachrichtigungen des Vereins aus. Besonders beliebt war seine Heringsbraterei am Kanalfest und in frühen Jahren plante er jedes Jahr Vereinsausflüge. Der „Schmidt’s Gerd“, wie er von den Kameradinnen und Kameraden genannt wird, war sichtlich gerührt – eine gelungene und verdiente Überraschung also!

Am Mittwoch, den 28. Mai 2014 fand im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach St./W. die feierliche Übergabe der neuen Beleuchtungseinheit in Form eines Beleuchtungsanhängers statt.

Das neue Brandschutzkonzept des Marktes Wendelstein sieht unter anderem eine Spezialisierung für die Feuerwehren der Marktgemeinde vor. Neben den alltäglichen Aufgaben der Feuerwehr – Retten, Löschen, Bergen, Schützen – gibt es nun also auch jeweils ein Fachgebiet, auf dem sich die Kameradinnen und Kameraden der jeweiligen Feuerwehr besonders aus- und fortbilden. Im Falle der Röthenbacher Wehr ist das die Fachgruppe Beleuchtung. Um diese neu übertragene Aufgabe auch sachgemäß erledigen zu können, beschaffte die Gemeinde einen neuen, in seiner Bauweise und Ausstattung einzigartigen Beleuchtungsanhänger, der auch zur überörtlichen Hilfeleistung eingesetzt werden soll, also auch außerhalb der Marktgemeinde Wendelstein.

Dieser wurde vergangene Woche nun feierlich an die Wehr übergeben. Neben Feuerwehrführungskräften wie Kreisbrandrat Werner Löchl, Kreisbrandmeister Christian Mederer und Ehrenkreisbrandmeister Helmut Mederer konnten auch aus politischen Kreisen zahlreiche Persönlichkeiten begrüßt werden. Darunter Landrat Herbert Eckstein, erster Bürgermeister Werner Langhans, zweiter Bürgermeister Klaus Vogel und diverse Marktgemeinderäte, dritter Bürgermeister Willibald Milde ließ sich entschuldigen. Geweiht wurde der Anhänger durch die katholische Religionslehrerin Monika Fass und den evangelischen Pfarrer Norbert Heinritz.

Die feierliche und kameradschaftliche Atmosphäre nutzte man allerdings nicht nur für die Hängerübergabe, sondern ernannte das langjährige Vereinsmitglied Gerhard Schmidt zum Ehrenmitglied. Schon während seiner aktiven Zeit unterstützte er den Verein tatkräftig. Er war lange Jahre und ist immer noch treuer Vereinsdiener, trägt bei Wind und Wetter Benachrichtigungen des Vereins aus. Besonders beliebt war seine Heringsbraterei am Kanalfest und in frühen Jahren plante er jedes Jahr Vereinsausflüge. Der „Schmidt’s Gerd“, wie er von den Kameradinnen und Kameraden genannt wird, war sichtlich gerührt – eine gelungene und verdiente Überraschung also!