Am Kirchweihmontag, den 08. Juli 2019 fand in der Grundschule Röthenbach St./W. traditionell wieder ein ganz besonderer Schultag für Lehrer und Schüler statt – die Freiwillige Feuerwehr war zu Besuch. Die alljährliche Brandschutzerziehung soll den Kindern und Lehrkräften näherbringen, wie sie sich im Brandfall zu verhalten haben, was sie alles beim Feueralarm in der Schule machen müssen und wie sie Gefahrenquellen bereits im Vorfeld erkennen.

Unter der Leitung von Tilo Bergmann besuchten je zwei Feuerwehrleute eine Klasse und hielten einen anschaulichen Brandschutzerziehungs-Unterricht. Je nach Klassenstufe wurden neben den allgemeinen Verhaltensregeln verschiedenste Themen näher gebracht. Liegt der Fokus in der ersten Klasse noch auf dem Kennenlernen der Notrufnummer, dürfen sich die Viertklässler hingegen selbst einmal an einem CO2-Feuerlöscher ausprobieren.

Kurz vor der Hofpause bimmelte dann auch schon der Feueralarm und die Schülerinnen und Schüler konnten unter Beweis stellen, dass sie im Ernstfall genau wissen, was zu tun ist. Vor allem für die Erstklässler war das natürlich eine aufregende Übung, für die Viertklässler hingegen ist das mittlerweile Routine, denn sie hatten die drei Jahre zuvor ja schon das Vergnügen mit der örtlichen Feuerwehr.

Kurz nachdem sich alle im Pausenhof versammelt hatten, kam auch schon die Feuerwehr mit blitzendem Blaulicht und lautem Martinshorn in den Schulhof gefahren. Die Feuerwehrleute bauten umgehend einen Löschangriff auf und im Anschluss durften die Kinder dann alle selbst mit dem Strahlrohr spritzen. Was für ein herrliches Vergnügen!

Das Highlight des Tages gab es traditionell für die dritte Klasse. Sie durften mit den Feuerwehrautos ins Feuerwehrhaus fahren. Dort zeigte man ihnen die Räumlichkeiten und die Fahrzeuge. An der Kübelspritze durften sie sich anschließend beim Zielspritzen beweisen. Beim Bauen eines Armaturenmännchens konnten sie Strahlroh, Stützkrümmer und Co. näher kennenlernen. Die Feuerwehrler zeigten sich beeindruckt bei so viel Feuerwehrtalent und hoffen darauf, einige der Grundschüler später einmal in der Jugendfeuerwehr begrüßen zu dürfen. Hierfür müssen die angehenden Nachwuchshelden aber noch etwas warten, mitmachen darf man erst ab 12 Jahren.

 

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