Auch wenn die diesjährige Übernachtungsübung der Jugendfeuerwehr noch vor den tiefgreifenden Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus stattfand, war das Virus natürlich auch Thema. Wir besprachen, welche Präventionsmaßnahmen es gibt und wie das mit dem richtigen Händewaschen funktioniert.

Die Kreativität sollte an diesem Tag aber im Mittelpunkt stehen. Begonnen wurde mit der Wandgestaltung im Jugendraum. Erinnerungen an viele toll Übungen, Ausflügen und Veranstaltungen wurden mit kleinen Wäscheklammern an einer neu gespannten Schnur befestigt. Die Bilder machen den Jugendraum jetzt nicht nur gemütlicher, sondern zeigen auch, wie vielfältig unser Ehrenamt ist.

Die Jugendlichen wünschten sich einen Foto-Jahreskalender. Um ausreichend Bilder zur Auswahl zu haben, grübelten wir über Motive ehe es nach draußen ging, wo wir dann verschiedenste Aufnahmen machten. Ihr dürft gespannt sein! Die nachfolgende Pause musste verkürzt werden, denn es gab einen Alarm für die Jugendfeuerwehr. Im Lärchenweg war es zu einem Arbeitsunfall gekommen. Die Anwohner empfingen uns schon an der Straße und erklärten uns, dass der Opa in die Grube gefallen sei. Routiniert und wie erfahrene Feuerwehrler schritten die Jugendlichen zur Tat. Ein Team eilte zum Verletzten und betreute unsere Übungspuppe. Die anderen kümmerten sich derweil um die Verkehrsabsicherung und legten allerhand Material bereit. Durch Übungen war schnell klar, was zur Rettung geeignet ist. Die Puppe wurde auf dem Spineboard fixiert und mithilfe aller aus der Grube gerettet.

Zurück am Gerätehaus bat uns eine Nachbarin um Hilfe. Beim letzten Sturm hatte es ein Spielgerät in Nachbars Garten geweht. Die Jugendlichen fackelten nicht lange und mit vereinten Kräften fand das Trampolin zu seinem angestammten Platz zurück. Danach ging es weiter im Programm, denn es stand der Kuppel-Cup an. Hierfür losten wie Trupps, die auf Zeit eine Saugleitung zu kuppeln hatten. Für Fehler in der Ausführung gab es Zeitstrafen. Hier zeigte es sich, dass es bei der Feuerwehr auch auf die sorgfältige Ausführung der Arbeit ankommt und nicht nur aufs Tempo. Der Siegerpreis, eine Packung Süßigkeiten, fand sehr schnell seine Abnehmer.

Nach dem wir uns mit Gegrilltem gestärkt hatten, war erneut die kreative Ader gefragt. Wir bemalten Gläser. Unterschiedlichste Motive, von der Comicfigur bis zum frechen Spruch, waren am Ende auf den Meisterwerken zu bestaunen. Zum Ausklang verwandelten wir den Jugendraum in ein Kino. Dass man durch deutschen Schlager-Pop geweckt wurde, war den meisten „Egal!“, denn wir konnten bei Frühstück und selbstgebackenem Kuchen auf eine schöne Übernachtungsübung zurückblicken.

 

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