In Anlehnung an das bekannte TV-Format „Schlag den Raab“ spielte die Jugendfeuerwehr bei der diesjährigen Ferienübung „Schlag die Jugendwarte“. Dabei traten die Jugendlichen in zehn verschiedenen Spielen gegen ihre beiden Betreuer an. Von feuerwehrtechnischen Fähigkeiten bis zum Talent in Pantomime war alles gefordert. Ehrgeizig ging man ans Werk, denn den Gewinnern war Ruhm und Ehre sicher.

Zu Beginn einer jeden Runde wurde ein Spiel gezogen, bei dem ein Mitglied der Jugendgruppe gegen einen Betreuer antrat. Bei zwei Spielen standen sich je ein Trupp gegenüber. Ziel war es, dass jeder Jugendliche zwei Spiele und jeder Jugendwart fünf machte. Über Sieg und Niederlage entschied je nach Spielart die Zeit oder eine Punktewertung. Wer die meisten Spiele gewann, konnte sich als Tagessieger fühlen.

Beim ersten Spiel ging es darum Ausrüstungsgegenstände aus dem LF10 zu erfühlen, die jeweils vom anderen Team ausgewählt wurden. Hier zeigte sich neben der Fachkenntnis der Jugendlichen – Ob jeder erwachsene Feuerwehrler wohl den Systemtrenner ertastet und richtig benannt hätte? –  auch die große Bandbreite an im Löschfahrzeug verstauten Dingen. So wurden nicht nur Totmannwarner erfühlt, sondern auch Jogginghosen, Müsliriegel oder ein Infektionsschutzhandschuh.

In der nächsten Runde ging es um das richtige Zuordnen von Gegenständen. Während die beiden Spieler vor der Halle warteten, wählten die verbleibenden Mitglieder zehn Gegenstände aus, die dann den Kategorien „Wasserentnahme“, „Wasserförderung“ und „Wasserabgabe“ zugeordnet werden mussten. Hier war schnelle Auffassungsgabe gefragt. Beim Spiel „Wassertransport“ wurde ein Wasserbecher auf das Spineboard gestellt.  Dieses musste durch einen Parkour getragen werden, wobei es nicht abgelegt werden durfte. Gewonnen hatte das Team, welches den Becher behutsam transportierte, so dass möglichst wenig verschüttet wurde, aber trotzdem zügig ans Ziel kam.

Beim Leinenbeutelwurf musste die Feuerwehrleine möglichst mittig im Zielkreis landen. Je besser gezielt wurde, desto mehr Punkte gab es. Zielgenauigkeit war auch beim Spiel mit der Kübelspritze gefragt, bei dem schnellstmöglich drei Flaschen umgespritzt werden mussten, und beim Schlauchausrollen. Hier musste der Schlauch in einem festgelegten Bereich enden und durfte vorher nicht nach links oder rechts abbiegen.

Komplizierter wurde es beim Knotenspiel. Mit Blick auf die Gesamtzeit mussten nacheinander ein gestochener Mastwurf, ein gelegter Mastwurf mit Halbschlag an einem Strahlrohr und der Rettungsknoten richtig gefertigt werden. Hier war es wichtig, dass die Nerven mindestens so dick wie die Feuerwehrleinen waren.

Das Spiel „Anziehen“ startete vor dem Haupteingang. Gewinnen sollte der Feuerwehrler, der als erstes komplett und richtig angezogen im Mannschaftsraum saß. Flugs ging es hinein in die Umkleide und rein in den Schutzanzug.

Beim „Sprossenwurf“ galt es Schlauchhalter, das sind kurze Seilstücke mit denen man beispielsweise Schläuche an Treppengeländern fixieren kann, so auf Leitersprossen zu werfen, dass sie sich dort verfingen. Je höher die Sprosse war, desto mehr Punkte gab es. Aber Achtung, die Umlenkrolle der Stehleiter ganz oben zählte nicht, so dass man beim Versuch die höchste Punktzahl zu erzielen Gefahr lief, leer auszugehen.

Beim letzten Spiel des Abends mussten drei feuerwehrtechnische Begriffe erraten werden. Hierzu konnte der Spieler einen Begriff erklären, einen pantomimisch darstellen und einen zeichnen.

Auch wenn am Ende die Jugendwarte mehr gewonnene Spiele auf dem Konto hatten, kannte der Abend keine Verlierer. Es wird sicher eine Revanche geben.

 

Wie bei allen Jugendfeuerwehren im Land endete auch für die Röthenbacher Jugendgruppe infolge der Corona-Pandemie der Übungsbetrieb im März abrupt. Doch gar nichts mehr zu machen, dass war den Jugendwarten schnell klar, konnte nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Also verlegte man die Aktivitäten in das Digitale und startete eine kleine Übungsreihe an PC und Smartphone.

Eine Freiwillige Feuerwehr gehört zur sogenannten kritischen Infrastruktur. Sie muss auch in einer Krise einwandfrei funktionieren. Daher wurden durch die Kommandanten verschiedene Maßnahmen veranlasst, um die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten. Eine dieser Maßnahmen war die Einstellung des Übungsbetriebes, um zu verhindern, dass sich Einsatzkräfte gegenseitig anstecken. Hiervon war auch die Jugendgruppe betroffen, denn auch die beiden Jugendwarte sind Teil der Einsatzmannschaft, außerdem wird im Feuerwehrhaus und mit Einsatzmaterial geübt. Das war zwar schade für die Jugendfeuerwehr, aber jeder zeigte auch großes Verständnis für die Notwendigkeit der Maßnahme. Als die Jugendlichen sich für das Ehrenamt in der Feuerwehr entschieden, haben sie damit gleichzeitig eine Freizeitbeschäftigung gewählt, in der es besonders auf Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein ankommt.

Nichtsdestotrotz wollten die Jugendwarte keine allzu große Lücke ohne Feuerwehr entstehen lassen und begannen zu diskutieren, was man digital vermitteln und wie eine abwechslungsreiche Umsetzung aussehen könnte. Das Ergebnis war eine Reihe von kleinen digitalen Übungen.

Technik ausprobieren – wie geht das?

Zwar hatten die Betreuer durch das berufliche Umfeld und die Jugendlichen durch die neue Gestaltung des Unterrichts schon Erfahrungswerte mit diversen Videokonferenz-Programmen gesammelt, doch war noch nicht klar, welches sich besonders gut für die Übungen eignen würde. Daher wurde beim ersten digitalen Treffen ausprobiert. So konnte man sich auch ein Bild machen, wie es um die Medienkompetenz in der Gruppe bestellt war und welche Technik genutzt werden konnte. Schlussendlich fiel die Wahl auf Zoom.

Gefahren an der Einsatzstelle

Bei der zweiten Übung wurde es gefährlich. Eine Einsatzstelle birgt so einige Herausforderungen und Fallstricke für Feuerwehrleute, die es zu erkennen gilt. Hierzu kann man die sogenannte Gefahrenmatrix heranziehen. An verschiedenen Fallbeispielen – begonnen mit Bildern verschiedener Jugendübungen bis hin zu Fotos realer Einsätze in Röthenbach – galt es Gefahren zu erkennen und zu benennen. Da kam auch bei Situationen, die auf den ersten Blick simpel wirkten, einiges zusammen.

Digitales Funkspiel ohne Digitalfunk

Eine Woche später wagten wir uns an die besondere Funksprache der Feuerwehr heran. Damit ein Funkgespräch gelingen kann, sind besondere Regeln und Signalwörter nötig. Spielerisch näherten wir uns diesen an. Ein Teilnehmer bekam ein Bild zugeschickt, woraufhin die anderen via „Funk“ erfragten, wie es aussah, um es dann selbst nachzumalen. Die jeweiligen Ergebnisse wurden am Ende in die Chatgruppe geschickt. Hier zeigte sich, dass Kommunikation auch nicht immer einfach ist und man sich gut überlegen muss, wie man auch einfache Zeichnungen verständlich und prägnant erklären kann.

Absperren mit Stift und Papier

Stift und Papier waren auch bei der nächsten Übung notwendig. Der fließende Verehr bildet eigentlich immer eine Gefahr für die Feuerwehr. Egal ob im Dorf, auf der Ortsverbindungsstraße oder der Autobahn: man muss sich um eine gute Absicherung der Einsatzstelle bemühen, um die Verunfallten und sich selbst zu schützen. Nachdem man die Grundlagen wiederholt hatte, wurde auf verschiedene Situationen eingegangen und die Jugendlichen konnten zeigen, wie sie beim Absperren vorgehen würden. Hier galt es auch an Fahrradwege, Nebenstraßen und ähnliches zu denken. Von Bild zu Bild wurde es kniffliger.

Black Stories – Feuerwehr Edition

Beim beliebten Spiel Black Stories geht es darum, sich abwegige Geschichten zu erklären und deren Hergang herauszufinden. Da man auch in Feuerwehreinsätzen Situationen begegnet, von denen man denken würde, dass sie unmöglich seien, ist das Spiel natürlich prädestiniert, auf das Thema Feuerwehr angepasst zu werden. Egal ob es sich um fliegende Autos oder explodierende Zwiebeln handelte, alle waren mit Feuereifer dabei. Selbstverständlich beließ man es nicht nur beim Ratespaß, sondern überlegte sich auch Möglichkeiten, wie man als Feuerwehr die jeweilige Situationen lösen könnte.

Und wie geht es weiter?

Natürlich freuen sich alle auf das Datum, wenn es wieder in die Praxis geht und hoffen, dass es nicht in allzu ferner Zukunft liegt. Eine Wiederaufnahme der Übungen wird dann unter besonderer Vorsicht und verbunden mit Präventionsmaßnahmen erfolgen. Bis es soweit ist, übt die Jugendfeuerwehr Röthenbach weiter im Digitalen.

 

Auch wenn die diesjährige Übernachtungsübung der Jugendfeuerwehr noch vor den tiefgreifenden Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus stattfand, war das Virus natürlich auch Thema. Wir besprachen, welche Präventionsmaßnahmen es gibt und wie das mit dem richtigen Händewaschen funktioniert.

Die Kreativität sollte an diesem Tag aber im Mittelpunkt stehen. Begonnen wurde mit der Wandgestaltung im Jugendraum. Erinnerungen an viele toll Übungen, Ausflügen und Veranstaltungen wurden mit kleinen Wäscheklammern an einer neu gespannten Schnur befestigt. Die Bilder machen den Jugendraum jetzt nicht nur gemütlicher, sondern zeigen auch, wie vielfältig unser Ehrenamt ist.

Die Jugendlichen wünschten sich einen Foto-Jahreskalender. Um ausreichend Bilder zur Auswahl zu haben, grübelten wir über Motive ehe es nach draußen ging, wo wir dann verschiedenste Aufnahmen machten. Ihr dürft gespannt sein! Die nachfolgende Pause musste verkürzt werden, denn es gab einen Alarm für die Jugendfeuerwehr. Im Lärchenweg war es zu einem Arbeitsunfall gekommen. Die Anwohner empfingen uns schon an der Straße und erklärten uns, dass der Opa in die Grube gefallen sei. Routiniert und wie erfahrene Feuerwehrler schritten die Jugendlichen zur Tat. Ein Team eilte zum Verletzten und betreute unsere Übungspuppe. Die anderen kümmerten sich derweil um die Verkehrsabsicherung und legten allerhand Material bereit. Durch Übungen war schnell klar, was zur Rettung geeignet ist. Die Puppe wurde auf dem Spineboard fixiert und mithilfe aller aus der Grube gerettet.

Zurück am Gerätehaus bat uns eine Nachbarin um Hilfe. Beim letzten Sturm hatte es ein Spielgerät in Nachbars Garten geweht. Die Jugendlichen fackelten nicht lange und mit vereinten Kräften fand das Trampolin zu seinem angestammten Platz zurück. Danach ging es weiter im Programm, denn es stand der Kuppel-Cup an. Hierfür losten wie Trupps, die auf Zeit eine Saugleitung zu kuppeln hatten. Für Fehler in der Ausführung gab es Zeitstrafen. Hier zeigte es sich, dass es bei der Feuerwehr auch auf die sorgfältige Ausführung der Arbeit ankommt und nicht nur aufs Tempo. Der Siegerpreis, eine Packung Süßigkeiten, fand sehr schnell seine Abnehmer.

Nach dem wir uns mit Gegrilltem gestärkt hatten, war erneut die kreative Ader gefragt. Wir bemalten Gläser. Unterschiedlichste Motive, von der Comicfigur bis zum frechen Spruch, waren am Ende auf den Meisterwerken zu bestaunen. Zum Ausklang verwandelten wir den Jugendraum in ein Kino. Dass man durch deutschen Schlager-Pop geweckt wurde, war den meisten „Egal!“, denn wir konnten bei Frühstück und selbstgebackenem Kuchen auf eine schöne Übernachtungsübung zurückblicken.

 

Erfreulich viele Jugendliche mit insgesamt 25 Teilnehmern aus den Ortswehren Kleinschwarzenlohe, Raubersried, Röthenbach bei St.Wolfgang, Sperberslohe und Wendelstein in der Gemeinde Wendelstein traten zum jährlichen „Wissenstest“ an: Für die Prüfung stellte traditionell die Großschwarzenloher Feuerwehr ihr Domizil zur Verfügung und zur Freude für alle konnte die Jugendleitung danach ein erfolgreiches Ergebnis bekannt geben: Alle 25 hatten in den Stufen 1 bis 3 mit einem Abzeichen als Auszeichnung und in der vierten und höchsten Stufe mit einer Urkunde den „Wissenstest“ bestanden.

Ergänzend zu den Leistungsprüfungen und zur „Deutschen Jugendflamme“ als weiterem Praxis- und Theorietest für den Feuerwehrnachwuchs in Bayern treten seit vielen Jahren die Jugendlichen der Ortsfeuerwehren in der Gemeinde Wendelstein auch jährlich zum „Wissenstest“ an. Mit der Stufe der Prüfung steigend wird hier in vier Stufen Grundlagenwissen für den Feuerwehrdienst bei den Jugendfeuerwehren geprüft: Der Schwerpunkt war dieses Jahr „Erste Hilfe“ und beinhaltete Fragen zum richtigen Handeln und zum Einsatz von Hilfsmitteln. Ergänzend dazu galt es den Stufen entsprechend praktische Übungsaufgaben durchzuführen.
Der Wissenstest war auf zwei Abende aufgeteilt: Am ersten Abend wurden die praktischen Vorgehensweisen erläutert und die Übungsaufgaben wie einen Notruf absetzen, die stabile Seitenlage oder Sofortmaßnahmen bei einer bewusstlosen Person absolviert. Am zweiten Abend war im Großschwarzenloher Feuerwehrhaus die Theorieprüfung. Aus den Ortswehren Kleinschwarzenlohe, Raubersried, Röthenbach bei St.Wolfgang, Sperberslohe und Wendelstein beteiligten sich heuer 25 Jungfeuerwehrler in Anwesenheit der Feuerwehrführung aus der Gemeinde sowie von 2.Bürgermeister Klaus Vogel als Ehrengästen und Beobachtern der Prüfung.

Alle schafften die Prüfung
Für die Gastgeber übernahm die Großschwarzenloher Jugendwartin Daniela Pflieger die Aufgabe, die Ehrengäste zu begrüßen und den Jugendlichen als erstes zum erfolgreich bestandenen Wissenstest zu gratulieren. Gemeinsam mit 2.Bürgermeister Klaus Vogel und den weiteren Verantwortlichen aus den Ortswehren übergab sie danach die Abzeichen der Stufen 1 bis drei und die Urkunden bei der Stufe 4, wozu auch die Ehrengäste den Prüflingen gratulierten. In Vertretung des Marktes Wendelstein würdigte 2.Bürgermeister Klaus Vogel diese Prüfung als „idealen Einstieg in die Feuerwehrarbeit“, der man durchaus sein ganzes Leben lang treu bleiben könne.
Keine Gemeinde und keine Stadt könne dieses große ehrenamtliche Engagement der Feuerwehren „in Geld für bezahlte Dienstleistung aufwiegen“ und dies zeige deutlich die große Bedeutung der Arbeit der freiwilligen Feuerwehren in unserer Gesellschaft. Für Kreisbrandmeister Christian Mederer war die jetzige Prüfung auch wieder ein Erfolg für den Weg der gemeinsamen Jugendarbeit in den Ortswehren der Gemeinde als „Gesamtjugend“, die inzwischen auch in anderen Gemeinden des Landkreis als Vorbild erkannt und übernommen werde. Allen Ausbildern in den Ortswehren dankte er für deren gute Vorarbeit und auch den Gastgebern für die gute Vorbereitung der jetzigen Veranstaltung, die in Großschwarzenlohe ihren festen Platz habe.
Aus Kleinschwarzenlohe nahm Paul Nestmeyer (Stufe 2) teil und von der Raubersrieder Wehr Emma Heubeck (Stufe 2). Stark war die Röthenbacher Wehr vertreten mit Jonas Vater (Stufe 1), Alina Petzold und Christian Mehl (beide Stufe 2) sowie Hannah Rösler und Anna Sczeponik (beide Stufe 3) und Maximilian Schummer (Stufe 4). Von der Sperbersloher Feuerwehr traten Larissa Kammerer und Daniel Ritter (beide Stufe 2) zur Prüfung an und aus Wendelstein Emma-Sophie König, Josephine Weckerlein, Felix Deeg, Tyler Grabinger, Jesaja Häfner, Alexander Jakob und Elias Scheideler (alle Stufe 1), in Stufe 2 Rebekka Rieger und Fabian Wild sowie in Stufe 4 Sandra und Katja Heider, Luca Oedt, Dominik Overmann, Johannes Stadick und Timm Wagner.

 

Nachdem es mit dem gemeinsamen Ausflug der Gesamtjugendfeuerwehr an Pfingsten nicht klappen wollte, nahm man Ende September einen neuen Anlauf und fing in Pottenstein die letzten Sommer-Sonnenstrahlen ein. Unter dem Titel „Pfingsten-Reloaded“ verbrachte man ein Wochenende in der Jugendherberge im Herzen der Fränkischen Schweiz.

Dicke, dunkle Wolken und viel Regen in der letzte Septemberwoche verhießen nichts Gutes, doch die jungen Feuerwehrleute aus den Orten Wendelstein, Klein- und Großschwarzenlohe, Sperberslohe und Röthenbach verließ nicht der Mut – dafür wurden sie mit einem sonnigen Wochenende belohnt. Am Freitagnachmittag traf man in Wendelstein zusammen, verteilte Gepäck und Personal auf die Fahrzeuge, ehe es Richtung Pottenstein ging. Angekommen in der malerischen Kleinstadt in der Fränkischen Schweiz wurden die Zimmer der Jugendherberge bezogen und der Hunger gestillt. Zum Ausklang des Tages traf man sich zur Nachtwanderung und stapfte über Felder und durch Wälder.

Am nächsten Morgen ging es in die Teufelshöhle. Die Tropfsteinhöhle ist nicht nur die größte Höhle der Fränkischen Schweiz, sondern gilt auch als eine der schönsten Deutschlands. Auch wenn man nicht ganz allein in der Höhle war, neben den Fledermäusen war auch der ein oder andere Reisebus auf Tour, konnten doch faszinierende Tropfsteingebilde und ein Höhlenbärenskelett bestaunt werden. Wieder zurück am Tageslicht wanderte man bei herrlichem Wetter zum Schöngrundsee, wo man eine Pause einlegte. Nachdem der Hunger bekämpft war, ging es den nächsten Berg hinauf und mit dem Bob der Sommerrodelbahn schnell wieder runter. Nachdem die Fahrgeschäfte getestet waren, liefen Jugendliche und Betreuer zurück in die Herberge. Hierbei wurde dem ein oder anderen bewusst, dass man auch in Franken ordentlich Höhenmeter sammeln kann.

Schneller als erhofft brach dann auch schon der letzte Tag an. Nachdem in den Zimmern „klar Schiff“ gemacht worden war, sammelte man sich auf der Wiese vor der Herberge, um dort mit Spaß ein paar feuerwehrtechnische Handgriffe zu üben und zu testen, wie schnell zum Beispiel die Knoten klappen. Zum Abschluss fuhren alle zu einem Indoor-Kletterpark. Hier konnten sich die Jugendlichen nochmals ausgiebig oben und unten, auf Brücken balancierend oder an Boxsäcken hängend, austoben. Erschöpft und glücklichen konnten danach die Autos bestiegen werden und es ging heim.

 

Geschäftiges Treiben konnte man am Samstagmorgen in der Kleinschwarzenloher Rangauhalle beobachten. Über zwanzig Jugendliche und deren Betreuer waren dabei Feldbetten aufzustellen und ihren Schlafplatz für die Nacht herzurichten. In der Küche hantierte das Team der Wendelsteiner Feldküche, um beim Frühstücksbuffet keine Lücken entstehen zu lassen. Doch ein zweimaliger tiefer Gong unterbrach alle Arbeit „Einsatz für die Gesamtjugendfeuerwehr!“.

Ein ganz wichtiger Termin im Kalender der Jugendfeuerwehren im Markt Wendelstein ist die gemeinsame 24-Stunden-Übung. Zusammen erlebt man einen Tag mit Übungen und dem ein oder anderen Einsatz. Als Domizil diente dieses Jahr wieder die Rangauhalle im Ortsteil Kleinschwarzenlohe. Hier wurde gerade fleißig gearbeitet, als die erste Alarmierung einging. Schnell besetzten die Teams, zusammengewürfelt aus Jugendlichen der verschiedenen Wehren, die Einsatzfahrzeuge und es ging nach Raubersried. Hier hatte ein Geländewagen eine Ölspur verursacht, die mehrere hundert Meter lang war. Natürlich mussten die Jugendlichen keine echte Umweltgefahr beseitigen, sondern ein Kakao-Wasser-Gemisch. Trotzdem war die Arbeit bei spätsommerlichen Temperaturen schweißtreiben, so dass man zurück auf Wache froh über eine Erfrischung war, denn es sollte direkt mit einer geplanten Übung weitergehen. Doch es kam anders. Wieder Einsatz! Es ging quer durch die Gemeinde nach Sperberslohe. Dort war eine Person unter einem Traktor eingeklemmt. Aus Angst flüchtete sich eine weiter hinter die Heuballen. Routiniert begann die Rettung des Eingeklemmten mit technischem Gerät, dass dem Rüstwagen entnommen wurde. Als man die Person hinter dem Heu entdeckte, wurde auch diese schnell gerettet. Zur Sicherheit wurden auch die benachbarten Felder durchkämmt.

Nach dem erfolgreichen Einsatz war der Hunger groß und man freute sich über Pasta. Am Nachmittag stand eine Besichtigung auf dem Plan. Mario Wagner gewährte dem Feuerwehrnachwuchs einen Einblick in das Wasserwerk und den Hochbehälter. Er unterstrich die Bedeutung des Wassers nicht nur für die Feuerwehr, sondern auch als elementarer Teil der Infrastruktur einer Kommune. Spannend zu hören, wie viel Wasser die angeschlossenen Haushalte täglich verbrauchen und welche Technik sich in den kühlen Kellerräumen verbirgt. Gerade wollte man sich verabschieden, da funkten die Malteser Wendelstein die Jugendfeuerwehr an. Auf einem Gelände eines Gartenbaubetriebs im Norden von Röthenbach waren zwei Personen gestürzt. Um sie zu retten, war die Unterstützung der Feuerwehr von Nöten. Beim Eintreffen waren die Helfer vor Ort und ein Krankenwagen der Malteser schon im Einsatz. Die Jugendlichen wurden schnell und professionell in die Lage eingewiesen und unterstützten den Rettungsdienst beim Transport der verletzten Frau zum Krankenwagen. Die zweite Person musste erst gefunden werden, ehe auch sie gerettet werden konnte.

Die nächste Station war der Feuerwehrhof in Wendelstein. Hier hatte die Drehleiter Position am Schlauchturm bezogen und die Mutigen durften unter steter Sicherung nach oben klettern und einen Blick über Wendelstein in fast 30 Metern Höhe genießen. In Kleinschwarzenlohe wurde danach an zwei Stationen Wissen rund um das Thema Verkehrsunfall vermittelt. Zum Abschluss freute man sich über ein leckeres Abendessen vom Team der Feldküche. Die nachfolgende freie Zeit war um halb zehn zu ende. Wieder Einsatz! Diesmal wurde man zu einem Brand gerufen. Im benachbarten Großschwarzenlohe schlugen hell die Flammen eines brennenden Holzhäuschens in den Nachthimmel. Die Jugendlichen bewiesen ihr Können und machten dem Feuer den Garaus. Viel Aufmerksamkeit zogen die Verursacher des Feuers auf sich, die von den Feuerwehrlern im Zaum gehalten werden mussten. Es verging nicht allzu viel Zeit nach der Rückkehr, da wurde es ganz still in der Rangauhalle. Alle hatten einen actionreichen und schönen Tag hinter sich. Doch auch diese Ruhe fand ihr Ende. Kurz vor fünf Uhr am Morgen blitzten die Blaulichter durch die Nacht. Am Wendelsteiner Gymnasium war es zu einem Verkehrsunfall gekommen. In einem der zwei Fahrzeuge war eine Person eingeklemmt. Die älteren Jugendlichen nutzen das hydraulische Rettungsgerät um das Fahrzeug in seine Einzelteile zu zerlegen und den Verletzten zu retten. Doch auch andere Arbeiten gehören zu solch einem Einsatz. Es muss ausgeleuchtet und abgesperrt werden. Der Brandschutz ist sicherzustellen, Verletzte müssen versorgt werden und auch die Umgebung ist auf Ausreißer zu kontrollieren. So dauerte es bis zum Frühstück ehe alles abgearbeitet war. Nach der Stärkung und dem gemeinsamen Aufräumen gingen tolle 24 Stunden zu ende.

 

Ideal für einen heißen Sommerabend war die Juni-Übung der Gesamtjugendfeuerwehr des Marktes Wendelstein. Am Jägersee hieß es „Wasser marsch!“ aus allen Rohren. Dass hier kaum jemand trocken bliebt, versteht sich von selbst.

Vor vielen Jahren haben die Jugendfeuerwehren der Gemeinde damit begonnen, gemeinsam zu üben. Dass bringt nicht nur Abwechslung in den Alltag, sondern hat auch den positiven Nebeneffekt, dass sich die Jugendlichen untereinander und zwischen den Ortschaften kennenlernen. Schließlich löschen und retten Sie später Hand in Hand. Im Juni war wieder die Röthenbacher Jugendleitung dran, eine Übung zu organisieren. Da kamen die sommerlichen Temperaturen gerade recht, denn als Thema wurde der Löschangriff auserkoren. Das sind zwar Grundlagen der Feuerwehrarbeit, diese müssen aber auch erstmal erlernt werden. Als Übungsort diente der Jägersee zwischen Röthenbach und Feucht. Der Badeweiher bot genug Platz um viele Pumpen, Schläuche und Strahlrohre aufzubauen.

Als erstes mussten wir aber unseren Weg finden. Da aktuell die Autobahnbrücke der A73 abgerissen wird, war die normale Anfahrt versperrt und so ging es erstmal Richtung Nürnberg und dann über schmale Wege quer durch den Wald zum Jägersee. Dort brachten wir zwei tragbare Pumpen und eine Fahrzeugpumpe in Stellung. Schritt für Schritt wurde den Jugendlichen erklärt, wie eine Saugleitung aufgebaut wird und was es dabei zu beachten gilt. Danach wurden Verteiler gesetzt, Schläuche ausgerollt und Strahlrohre angekuppelt. Schlussendlich wurde aus neun Rohren das Wasser abgegeben, was die drei Pumpen aus dem Jägersee förderten. Natürlich darf beim Üben in der Jugend der Spaß nicht zu kurz kommen! Und so dauerte es nicht lange, bis das ein oder andere Strahlroh mal zu weit nach links oder rechts geschwenkt wurde. Schon begann eine Wasserschacht, an deren Ende kaum jemand trocken blieb. Eins gehört bei der Feuerwehr allerdings auch immer dazu: Am Ende müssen Fahrzeuge und Gerät wieder sauber und einsatzbereit gemacht werden. Schließlich weiß man nie, wann der Funkmelder wieder zum Einsatz ruft.

 

Zwei Gründe sich zu freuen hatten die Jugendlichen der Feuerwehren aus dem Markt Wendelstein im März. Sie legten die Jugendflamme ab und erhielten eine großzügige Spende der Sparkasse.

Die Jugendflamme ist ein Abzeichen, dass die Jugendlichen in der Feuerwehr ab dem zwölften Lebensjahr ablegen können und das somit in gewisser Weise den Einstieg in die Feuerwehrkarriere darstellt. Die Jugendflamme ist in drei Stufen gegliedert, so dass der Nachwuchs jedes Jahr vor eine neue Herausforderung gestellt wird und sein Wissen unter beweis stellen kann. Das beginnt bei Knoten und dem Handhaben von Schlauch und Strahlrohr und endet bei der Rettung einer Person aus dem 1. Obergeschoss. Eindrucksvoll zeigen hier die jungen Feuerwehrleute, dass sie ihren älteren Kameradinnen und Kameraden in nichts nachstehen.

Im Markt Wendelstein üben die Mitglieder der einzelnen Jugendfeuerwehren seit vielen Jahren gemeinsam für solche Abzeichen. Dies fördert das gegenseitige Kennenlernen und Miteinander, auf das es später im realen Einsatz ankommt. Zu den Aktivitäten der Gesamtjugendfeuerwehr gehören allerdings nicht nur Abzeichen und Übungen, sondern auch Ausflüge wie beispielsweise der jährliche Pfingstausflug. Daher freute man sich besonders über den Besuch von Mathias Bitterwolf und Rainer Ramsauer von der Sparkasse Mittelfranken-Süd, die eine Spende von 1300 Euro im Gepäck hatten. Das Geld soll in diesem Jahr auch zu Teilen in den Ausflug nach Pottenstein investiert werden.

Vor der Abnahme der Jugendflamme wich dann allerdings die Freude über das Geldgeschenk der Konzentration auf die bevorstehenden Aufgaben. Vor den Augen der Kreisbrandmeister Christian Mederer und Matthias Hiltner, der Kommandanten und Jugendwarte sowie von Bürgermeister Werner Langhans, der dem Feuerwehrnachwuchs für sein Engagement dankte und sie ermutigte weiterzumachen, zeigten die Mädchen und Jungen eine sehr gute Leistung. Im Anschluss konnten alle stolz auf das Erreichte sein und ihr Abzeichen entgegennehmen. Die Stufe I meisterten Rebekka Rieger und Fabian Wild aus Wendelstein. Julia Albert (Kleinschwarzenlohe), Larissa Kammerer, Daniel Ritter (beide aus Sperberslohe), Christian Mehl, Alina Petzold, Jonas Vater (alle aus Röthenbach b. St. W.) und Luca Oedt (Wendelstein) absolvierten die Stufe II. Der dritten und schwersten Stufe stellten sich Leonhardt Eskofier (Kleinschwarzenlohe), Hannah Rösler und Anna Sczeponik (beide aus Röthenbach b. St. W.). Dass die Hälfte der Prüflinge Mädchen sind, stimmt positiv für die Entwicklung der Jugendfeuerwehren in Wendelstein.

 

Bei strahlendem Sonnenschein führte die Jugendfeuerwehr Röthenbach am letzten Februarwochenende eine Übernachtungsübung im Feuerwehrhaus durch.

Um 14 Uhr trafen sich die Jugendlichen mit ihren Jugendwarten, um den Schulungsraum in ein Nachlager zu verwandeln. Das ging flott, denn natürlich wollte man das schöne Wetter ausnutzen.

Als erste Übungseinheit des Tages standen Knoten auf dem Programm. Die Feuerwehr kennt unterschiedlichste Knoten in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, vom einfachen Halbmastwurf hin zum komplizierten Rettungsknoten. Nachdem ausgiebig trainiert wurde, trat man gegeneinander an. Schneller und immer schneller wurden die Knoten gemacht, wobei natürlich auch immer darauf geachtet wurde, dass sie auch richtig waren. Am Ende wurde der Knoten-Champion mit einer Tüte Gummibärchen belohnt. Wie es sich für Feuerwehrleute gehört, wurde diese kameradschaftlich geteilt.

Bei der nächsten Übung konnte man das neue Wissen gleich anwenden. Vom Balkon des Feuerwehrhauses musste eine verletzte Person gerettet werden. Schnell wurden die Steckleiterteile vom Löschgruppenfahrzeug herbeigeholt und aufgestellt, ehe sich der Angriffstrupp auf den Weg nach oben machte. Dort galt es nicht nur mithilfe eines Knotens die Leiter zu sichern, sondern auch das Übungsopfer mit einem Rettungsknoten einzubinden. Routiniert führte man dieses über die Leiter in Sicherheit.

Als nächstes ging es raus aus den Schutzanzügen und rein in den Jugendraum. Die Idee einen Kalender zu gestalten wurde durchgesprochen und die ersten Fotos ausgewählt. Doch dieser gemütliche Teil wurde jäh durch einen Telefonanruf unterbrochen. Jemand rief im Feuerwehrhaus an und meldete eine bewusstlose Person neben dem Weg zur Radwiese. Zwar war den Jugendlichen schnell klar, dass es sich nicht um einen echten Einsatz handelte, beeilt wurde sich trotzdem.

Mit Blaulicht und Martinshorn lenkte der Maschinist das LF durch den engen Kugelhammerweg hinunter Richtung Radwiese. Neben der Straße fand man eine bewusstlose Person im Gebüsch liegend vor. Der Angriffstrupp, der vor einer Woche den Erste-Hilfe-Kurs in der Feuerwehr absolviert hatte, machte sich mit Sanitätsmaterial auf den Weg. Sofort wurde die Person, nach einem ersten Check, in die Stabile Seitenlage gebracht. Die Rettung gestaltete sich aber nicht so einfach, denn zum einen musste die Person in der Stabilen Seitenlage auf die Trage umgelagert werden und zum anderen galt es eine Böschung hoch zur Straße hin zu überwinden. Hier hatten die anderen Trupps eine Steckleiter positioniert, die sicheren Stand bieten sollte. Mit gemeinsamen Kräften wurde die Person dann gerettet.

Nach diesem spannenden Teil galt es erst einmal den Hunger zu stillen. Danach ging es im Schulungsraum weiter. Angeknüpft wurde an das Thema Retten. Spineboard, Schaufeltrage, Rettungstuch und Decke wurden ausprobiert und die Vor- und Nachteile kennengelernt. Zum Abschluss des Tages wurde gespielt. Bei Cluedo galt es erst den Mörder zu finden, bevor beim Kickern ein Meister gesucht wurde.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück und dem Klarschiffmachen im Feuerwehrhaus sehr müde aber glücklich nach Hause.

 

Mittlerweile zur Tradition geworden, treffen sich die Jugendfeuerwehren der Marktgemeinde Wendelstein im Oktober oder November, um in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Großschwarzenlohe den Wissenstest zu bestreiten. Dieser ist eines von zahlreichen Feuerwehrabzeichen, das die jungen Feuerwehranwärter im Laufe ihrer Feuerwehrlaufbahn ablegen können. Insgesamt gibt es dabei 4 Stufen, von Bronze über Silber und Gold bis zur Urkunde. Die Prüfung selbst teilt sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Je höher die Stufe, desto mehr Fragen müssen beantwortet werden. Gegenstand des diesjährigen Wissenstests war die Fahrzeugkunde. Dabei wurden nicht nur die wichtigsten Feuerwehrfahrzeuge und deren Einsatzzwecke besprochen. Es wurde sich auch intensiv mit der feuerwehrtechnischen Beladung auseinander gesetzt. Letzteres wurde insbesondere in einem praktischen Teil vertieft.

Am 13. November 2018 war es nun endlich wieder soweit. Insgesamt 26 Jugendliche kamen zusammen, um den Wissenstest zu bestreiten. Zur Freude aller konnten am Ende alle Abzeichen vergeben werden, denn alle 26 hatten die Prüfung souverän bestanden. Beglückwünscht wurden die Jugendlichen von 2. Bürgermeister Klaus Vogel, der sichtlich stolz auf den Feuerwehrnachwuchs die Grußworte der Gemeinde überbrachte. Auch von der Feuerwehrführung,  repräsentiert durch Kreisbrandinspektor Egbert Petz, gab es reichlich Lob. Schließlich ist es nicht selbstverständlich, sich bereits im jungen Alter so stark zu engagieren und stetig fortzubilden.

In diesem Sinne nochmal herzlichen Glückwunsch an die Jugendlichen der Feuerwehr Wendelstein Fabian Wild (Bronze), Niklas Fuchs (Silber), Luca Oedt und Timm Wagner (beide Gold), Sandra und Katja Heider, Cetric Ebeling, Dominik Overmann und Anna-Lena Feder (alle Urkunde). Ebenso an die Jugendlichen aus Kleinschwarzenlohe Paul Nestmeyer und Julia Albert (beide Bronze) sowie Rico Zankl (Gold). Auch der Großschwarzenloher Nachwuchs Enrico Bivona (Bronze) und Fabian Förster (Urkunde) sowie die Raubersrieder Paula Pfann (Gold), Marie Heubeck, Max und Christoph Böhm (alle drei Urkunde) haben ihr Können unter Beweis gestellt. Sperberslohe nahm mit Larissa Kammerer und Daniel Ritter (beide Bronze) erfolgreich am Wissenstest teil. Aus der Röthenbacher Wehr sind Alina Petzold und Christian Mehl (beide Bronze), Anna Szeponik und Hannah Rösler (beide Silber), Maximilian Schummer (Gold) und Johannes Stadick (Urkunde) zu beglückwünschen.