Die Röthenbacher Feuerwehrleute waren an ihrer 550. Kirchweih ordentlich eingespannt: Am Freitag stellten sie den Kärwa-Baum auf, am Sonntag ging es zum feierlichen Jubiläumsgottesdienst in die Kirche, ehe am Nachmittag der Spendenlauf des Kindergartens abgesichert wurde. Am Kirchweihmontag folgte abschließend der traditionelle Besuch in der örtlichen Grundschule.

Die Brandschutzerziehung durch die Feuerwehr ist ein Highlight für die Kinder. Jede Klasse wurde von zwei Feuerwehrleuten besucht, die den Notruf und die Aufgaben der Feuerwehr erklärten sowie ihre Schutzausrüstung vorführten. In der 4. Jahrgangsstufe warf man einen genaueren Blick auf die verschiedenen Typen von Feuerlöschern und Brandklassen. Weil man am besten lernt, wenn man es einmal selber gemacht hat, durften die Schülerinnen und Schüler auch einen Kohlendioxid-Feuerlöscher ausprobieren. Der Unterricht wurde dann schrill vom Feueralarm unterbrochen. Wie sie es gelernt hatten, verließen die Kinder geordnet ihre Klassen, ehe die Feuerwehrautos mit Blaulicht und Martinhorn in den Schulhof einfuhren. Die Hofpause konnte dann auch ausgiebig zum Spritzen mit dem Schnellangriff genutzt werden.

Die 3. Jahrgangsstufe begleitete die Feuerwehrfrauen und -männer dann ins Gerätehaus. Als erste Klasse konnten sie das neue Haus besuchen. Dort durchliefen die Schülerinnen und Schüler eine kleine Olympiade, bei der beispielsweise Armaturenmännchen gebaut werden mussten. Natürlich durfte auch eine Führung durch die neuen Räumlichkeiten nicht fehlen. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, wurde noch eine Fettexplosion vorgeführt. Damit sich die Kinder immer wieder an den schönen Schultag erinnern können, bekamen sie eine Kakao-Tasse mit Röthenbacher Feuerwehr-Wappen geschenkt. Die Feuerwehrleute, die sich alle extra einen Urlaubstag genommen hatten, ließen den Vormittag beim gemeinsamen Mittagessen ausklingen.

 

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