Am Samstag, den 12. Januar 2019 veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach St./W. wieder ihren traditionellen Neujahrsball „Tanz und Show“.

Ihre Feuerwehr empfängt Sie in der Schwarzachhalle Röthenbach St./W. mit einem Gläschen Sekt und einem freundlichen Lächeln. Alle Tanzbegeisterten können zu den flotten Klängen der altbewährten „Andorras“ ihr Tanzbein schwingen. Im Laufe des Abends kann der ein oder andere Drink an der Bar genossen werden. Ein abwechslungsreicher Showact rundet den Abend ab.

Einlass ist wie jedes Jahr um 18:00 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet 15€. Karten sind im Vorfeld bei allen Feuerwehrkameraden der örtlichen Feuerwehr und an der Abendkasse erhältlich.

Die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach b. St. W. e.V. freut sich auf ihren Besuch.

 

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Bei heißen Temperaturen um die 30 Grad strömten vergangenen Samstag vor allem gegen Abend zahlreiche Besucher auf den Festplatz am alten Ludwigskanal in Röthenbach b. St. W., um sich von der örtlichen Feuerwehr beim alljährlichen Kanalfest verwöhnen zu lassen. Traditionell findet das allseits sehr beliebte Grillfest am ersten Ferienwochenende statt und bildet damit eine gute Einstimmung auf die anbrechende Urlaubs- und Ferienzeit.

Aufgrund der anhaltenden Hitzewelle, waren zur Kaffeezeit zunächst nur vereinzelt Besucher eingetrudelt. Gegen Abend hin, mit zunehmend angenehmeren Temperaturen und zur Freude der Feuerwehrleute, fanden sich immer mehr gut gelaunte Gäste ein. Diesen wurde einiges geboten. Bei Groß und Klein war das Fahren auf dem Ludwigskanal mit dem Feuerwehrboot der Renner. Für die Kinder gab es zudem eine Wurfbude, einen Wasserflipper und eine Hüpfburg. Die von der Jugendfeuerwehr betreuten Aktionsstände kamen sehr gut an und waren dementsprechend gut besucht. Eines der Highlights vieler Kinder wird jedoch das Zuwasserlassen der selbstgebastelten Lichterschiffchen in der Abenddämmerung gewesen sein. Insgesamt gab es eine bunte Vielfalt unterschiedlicher Schiffchen – vom bepflanzten Styroporboot bis zum Strohhalm-Dampfer war alles dabei. Eine Jury aus dem Jugendwart Tilo Bergmann, dem Vereinsvorsitzenden Michael Rösler und Schatzmeister Stefan Förtsch kürten letztlich drei der besonders kreativsten Boote zu den Siegern.

Das traditionelle Uferfeuerwerk gegen halb 11 Uhr abends, dem das Fest auch seinen Namen ‚Kanal in Flammen‘ verdankt, wurde dieses Jahr erstmals von einem Vereinsmitglied in Kooperation mit der Veranstaltungstechnik der Bertold-Brecht-Schule durchgeführt. Mit einer Musikuntermalung von Coldplay zündete das Feuerwerk diesmal fast komplett elektrisch ausgelöst mittels Notebook und Zünddrähten. Lediglich beim Abbrennen der bengalischen Feuer unterstützte die Zündmannschaft der Feuerwehr. Gleiche Feuerkraft in kürzerer Zeit, nicht weniger Spektakel als die Jahre zuvor, aber fulminanter in der Wirkung, was den Zuschauern gut gefiel. Zum Ausklang des Abends verschlug es im Anschluss an das Feuerwerk den ein oder anderen noch an die Hafenbar. Bis zum Ende hatte man sehr viel Glück mit dem Wetter: alle Gewitter zogen am Fest vorbei.

Auch für eine starke Feuerwehr ist so ein großes Grillfest mit weit über tausend Festbesuchern ein Kraftakt: über 60 Helfer wurden in den verschiedenen Gewerken am Veranstaltungsabend eingeteilt. Zur besonderen Freude des Vereins helfen dabei auch engagierte Mitbürger/-innen mit, die einfach nur „ihre“ Feuerwehr unterstützen möchten, ohne überhaupt selbst Mitglied zu sein. Diese muss man auch nicht rufen, sie kommen von alleine und helfen gern.

 

Der diesjährige Vereinsausflug der Freiwillige Feuerwehr Röthenbach bei Sankt Wolfgang war etwas ganz Besonderes, denn es ging nach Oberbayern in den Landkreis Traunstein, wo man vom 08. bis 10. Juni gemeinsam mit der seit vielen Jahren sehr gut befreundeten Feuerwehr Waging am See deren 150-jähriges Gründungsfest feierte.

Die Röthenbacher Floriansjünger und deren Familien machten sich am frühen Freitagnachmittag auf den Weg in den idyllischen Luftkurort. Nach einer kurzweiligen Busfahrt wurden sie in Waging vom Verwaltungsrat der Röthenbacher Wehr in Empfang genommen, der bereits einen Tag früher anreiste und der Eröffnungsveranstaltung des Jubelfestes beiwohnte. Hierfür hatte man sich ein besonderes Schmankerl einfallen lassen. Chris Böttcher, seines Zeichens Musiker, Komödiant und Kabarettist, führte ein Best-Off seiner unterschiedlichsten Bühnenprogramme auf.

Freitagabend verbrachte man dann gemeinsam im großen Festzelt und lauschte bei ausgelassener Stimmung der Oktoberfestblasmusik „Walter Bankhammer und seine Niederalmer“. Samstag nutze man die örtliche Nähe zum Chiemsee und besuchte Herrenchiemsee mit seinem prächtigen Schloss, idyllischer Landschaft und beeindruckenden Wasserspielen. Gegen Mittag kehrte man in der hiesigen Schlosswirtschaft ein und genoss bei leckerem Essen und traumhafter Aussicht das fabelhafte Wetter. Zurück am Festland ging es für die Reisenden weiter zur Obstbrennerei Gramminger, wo man einem interessanten Vortrag über die Herstellung von Bränden und Geisten lauschte. Im Anschluss konnten Dutzende der edlen Tropfen probiert werden, wobei sich durch das neu gewonnene Wissen das ein oder andere spannende neue Gaumenerlebnis einstellte. Viel Zeit blieb aber nicht für angeregte Diskussionen, denn am Abend wartete bereits das nächste Festevent auf die Feuerwehrler.

Drei kleinere Festzüge kamen im Kurpark Waging zusammen, um kameradschaftlich den Toten zu Gedenken. Ein eigens aufgebauter Holzaltar verlieh der kurzweiligen Andacht den nötigen Glanz. Anschließend ging es mit den Festzügen gemeinsam zurück zum 2.500-Mann-Festzelt. Dort heizten die „Glorreichen Halunken“ aus Österreich mit guter Musik ordentlich ein. Sonntagmorgen begann bereits um 6 Uhr mit einem Weckruf durch Böllerschützen und einer durch Wagings Straßen ziehenden Guggenmusik. Nach einem geselligen Weißwurstfrühstück Sonntagmorgen ging es auch schon los mit dem großen Festzug. 12 Züge mit etwa 7 Vereinen pro Zug setzen sich der Reihe nach in Bewegung und machten sich erneut auf den Weg in den Kurpark. Hierbei kam den Röthenbachern eine besondere Ehre zu teil, denn sie durften im ersten Zug direkt nach der Jubelfeuerwehr marschieren, lediglich eine kleine Abordnung von Ehrengästen war vor ihnen. Der Festgottesdienst fand im Kurpark statt und beinhaltete unter anderem die Weihe der neuen Waginger Magirus-Drehleiter auf MAN-Fahrgestell. Danach kehrte man zum gemütlichen Festausklang ins Festzelt zurück und wurde durch die „d’Jung Ottlingern“ gut unterhalten. Gegen halb drei machten sich die Reisenden wieder auf den Heimweg.

Die Feuerwehr Röthenbach St./W. schaut auf drei schöne Tage zurück, bei denen man neue Orte kennenlernen durfte, neue Genüsse entdeckte, gemeinsam ordentlich feierte und letztlich die Kameradschaft mit den Waginger Freunden pflegte. Besonders stolz sind wir, dass wir unseren oberbayrischen Kameraden spontan und mit viel Motivation bei ihrem Fest bei der Zeltbewirtung und in der Schänke tatkräftig unter die Arme greifen konnten. Immer wieder gerne! In diesem Sinne ein „Pfiat di Gott“!

 

Am Samstag, den 28. Juli 2018 findet auch dieses Jahr wieder das traditionelle Kanalfest der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach St./W. statt. Veranstaltungsort ist wie gewohnt das Areal rund um den Spielplatz hinter der Grundschule in Röthenbach.

Ab 14 Uhr können sie es sich bei heißem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen richtig gut gehen lassen. Gegen Abend werden Sie die Floriansjünger mit Leckereien vom Grill und Spieß verwöhnen.

Während sich die Eltern unter schattigen Bäumen am alten Ludwigskanal in gemütlicher Atmosphäre entspannen können, ist für die „Kleinen“ reichlich viel geboten. Sie können sich mit dem Feuerwehrboot über den Kanal schippern lassen oder sie vertreiben sich die Zeit bei der Wurfbude bzw. beim Zielspritzen mit der Kübelspritze oder mit dem Wasserflipper. Einer der Höhepunkte ist das zu Wasser lassen der selbstgebauten Lichterschiffchen am Kanal nach Einbruch der Dämmerung.

Bevor sie zum gelungenen Ausklang des Abends das große Uferfeuerwerk bestaunen, empfehlen wir einen Abstecher in die beliebte „Hafenbar“.

Auf ihr Kommen freut sich die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach bei Sankt Wolfgang.

Foto: © http://www.fotomanni.info

Liebe Vereinsmitglieder,

wir möchten euch hiermit herzlich zu unserem Vereinsausflug vom 08. bis 10. Juni 2018 einladen! Los geht’s um 13:45 Uhr am Feuerwehrhaus in der Feuchter Straße 4.

In diesem Jahr werden wir unsere Freunde in Waging bei ihrem 150-jährigen Gründungsfest besuchen und mit ihnen feiern. Um euch eine Vorstellung davon zu geben, was wir alles vor haben hier einige Details:

  • 2 Übernachtungen mit Frühstück
  • Schifffahrt auf dem Chiemsee
  • Besichtigung von Schloss Herrenchiemsee
  • Besichtigung einer Brennerei

Die Selbstbeteiligung für diesen Vereinsausflug beträgt 112,-€ pro Person für Vereinsmitglieder und 140,-€ für Nichtmitglieder (Kinder bis 14 Jahre 70,-€). Darin enthalten sind: Busfahrt, Übernachtung und der Ausflug am Samstag (Chiemsee, Herrenchiemsee und Brennereiführung). Bitte berücksichtigt den Einzelzimmerzuschlag von 10,-€. Sonstige Verpflegung ist selbst zu tragen.

Es sind keine Plätze mehr frei!

Auf ein überaus ereignisreiches Jahr konnten Vorstand und Verwaltungsrat zusammen mit den auf der Jahreshauptversammlung erschienenen ca. 40 Vereinsmitgliedern zurückblicken. Highlights waren die Übergabe des nagelneuen Löschfahrzeuges LF 10 auf MAN-Allradfahrgestell und der Bezug des neu erbauten Feuerwehrgerätehauses in der Feuchter Straße noch kurz vor Weihnachten. So galt der größte Dank dem 1. Bürgermeister Werner Langhans als höchstem Vertreter des Marktes Wendelstein und der Mannschaft mit den Führungskräften der Wehr für das Schultern von vielen Aufgaben in der schwierigen Übergangsphase, in der man ein Behelfsgerätehaus in der Bogenstraße nutzte.

Kommandant Gerhard Vater führte aus, dass die Wehr beachtliche 25-mal ausrücken müsste. Es gab vier Brandeinsätze und 21 technische Hilfeleistungen, u. a. Verkehrsunfälle, mehrere Tierrettungen, Beleuchtungsanforderungen und Türöffnungen für den Rettungsdienst. Die Röthenbacher Wehr wird also gebraucht und das neue Gerätehaus und Löschfahrzeug ist gut angelegtes Kapital, die Wehr damit zukunftsfähig aufgestellt und ausgerüstet. Es gab viel lobende Worte für die Marktgemeinde und ihre Entscheidungsträger. Auf die 31 gut ausgebildeten aktiven Wehrleute könne man sich verlassen. Besonders stolz sei man darauf, dass darunter 20 Atemschutzgeräteträger seien, eine Quote, um die man beneidet wird. Mit 8 Gruppenführern und 2 Zugführern ist auch die Führungsmannschaft stark.

Zum Löschmeister wurde Bastian Schröppel ernannt. Die Kameraden Renè Dietrich und Sebastian Stadick wurden für zehn, Frank Rösler gar für 30 Jahre aktiven Dienst geehrt. Um die Jugend kümmern sich Tilo Bergmann und Tina Schröppel. Ersterer stellte in seinem interessanten Bericht vor, dass die Jugend wieder eine Stärke von 8 Jungen und Mädchen erreicht habe, eine Kameradin trat zudem in die aktive Wehr über. Neben den eigenen Jugendübungen nahm man an denen der Gesamtjugend in Wendelstein teil und erfüllte zusätzlich den Übungsplan der aktiven Wehr, so dass der Kalender immer gut gefüllt war. Höhepunkt war die 24h-Übung, bei der ein Berufsfeuerwehr-Einsatztag simuliert werde. Aber auch Freizeitaktivitäten kamen nicht zu kurz. Ein Mehrtagesausflug führte in die Partnergemeinde Zukowo bei Danzig in Polen, bei dem die genossene Gastfreundschaft jeden Teilnehmer tief beeindruckte.

Vorsitzender Michael Rösler ging auf das Vereinsgeschehen ein, das mit den sehr gut besuchten Events ‚Tanz & Show‘, einem Neujahrsball in der Schwarzachhalle, dem Mega-Grillfest ‚Kanal in Flammen‘ mit Feuerwerk am Ludwigskanal am ersten Ferienwochenende, und dem Winterspaß ‚Fire & Ice‘ mit Flutlichtschlittschuhlaufen und offenem Lagerfeuer ebenfalls am alten Ludwigskanal den Röthenbacher Kulturkalender in vielerlei Hinsicht prägt. Wie immer pflegte man das Brauchtum und stellte zusammen mit den Kärwaboum und –madli den Kirchweihbaum in der Ortsmitte auf. Man sei erfreut darüber, dass heuer wieder Kirchweihbetrieb im ‚Gelben Löwen‘ bei den Küblers stattfinden werde. Durch den Neuanbau des Hortes an die Grundschule sieht man einer Baustelle auf dem Kanalfestplatz entgegen, aber dieses Jahr noch nicht. Das Fest kann also wie geplant am 28. Juli steigen.

2. Vorsitzender Tobias Buker berichtete vom geglückten Vereinsausflug nach Nürnberg – warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Der pensionierte Röthenbacher Pfarrer Göß führte mit Anekdoten durch den Johannisfriedhof und am Ende besichtigte man den Dachstuhl der Lorenzkirche – wer weiß schon, dass dieser aus Stahlträgern besteht, da Holz nach dem Krieg knapp sehr war? In diesem Jahr geht es im Juni zur seit vielen Jahren eng befreundeten oberbayrischen Wehr nach Waging am See zum 150jährigen Gründungsfest.

Eine besondere Ehrung wurde Ehrenmitglied Karl Schröppel zuteil, der vom Vorstand für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt wurde. Dieser gab einige Anekdoten aus seinen Anfangsjahren zum Besten, als die Schläuche noch vom Phosphor der Bombennächte löchrig waren und man nicht mehr als eine alte handgezogene Pumpe für die Brandbekämpfung zur Verfügung hatte.

In Grußworten zeigte sich Bürgermeister Werner Langhans hoch erfreut, dass schon so viel Leben im neuen Gerätehaus herrsche. Er verstehe, dass viel Herzblut insbesondere der vielen älteren Kameraden im alten Gerätehaus steckte, aber ein Abriss sei unter Berücksichtigung der anstehenden aufwändigen energetischen Sanierung einfach der beste, da investitionsärmste, Weg gewesen. Die runderneuerte Ausrüstung der Röthenbacher Wehr entspreche den Anforderungen des von einem externen Spezialistenbüro erstellten Brandschutzbedarfsplanes für den Markt Wendelstein. Am 5. Mai wird das neue Gerätehaus mit offiziellen Feierlichkeiten eingeweiht. Langhans bedankte sich für die realistischen Vorstellungen, die man in Röthenbach zum Gerätehaus hatte, was dessen Realisierung erleichterte. Mit lobenden Worten für die Jugendarbeit und den besten Wünschen an die Wehr verbunden mit einem besonderen Dank für die Unterstützung während der Bauphase schloss Bürgermeister Langhans seine Ausführungen.

Beeindruckende TEUR 36 konnte Schatzmeister Stefan Förtsch aus den Rücklagen und den Erträgen im abgelaufenen Jahr für Anschaffungen rund um das neue Feuerwehrgerätehaus bereitstellen, die für unterschiedlichste Zwecke wie eine zweckmäßige Ausstattung des Jugendraumes, eine ansprechende Möblierung des Bereitschaftsraumes mit Küche, Theke und Spülmaschine, sowie viele Accessoires wie PC, Beamer und TV-Gerät investiert wurden. Mit Spenden und Zuschüssen beträgt die Summer sogar TEUR 40. So fließen die Gewinne aus den Vereinsveranstaltungen und die unzähligen dafür aufgebrachten ehrenamtlichen Stunden für Vorbereitung und Durchführung wieder zurück in eine Einrichtung des Gemeinwohles.

 

Soweit das Auge reichte war der alte Ludwigskanal von Schlittschuhläufern und Eiswanderern vereinnahmt – genau so hatte sich die örtliche Freiwillige Feuerwehr ihr Winterevent ‚Fire & Ice‘ erhofft! Da in der Nacht zuvor noch ein paar Zentimeter Schnee gefallen waren und sich die Sonne am vergangenen Samstagnachmittag von ihrer schönsten Seite zeigte, zog die Veranstaltung sehr viele Besucher aus Nah und Fern an. Vorstand Michael Rösler schätzte mit seinem Vertreter Tobias Buker die Gesamtbesucherzahl auf Fünfzehnhundert. Das waren noch einmal mehr als letztes Jahr.

Einziges Manko war die wärmende Sonne, die das Eis zunehmend erweichen ließ, so dass die aufwändig von den Floriansjüngern am Morgen noch geräumten Flächen etwas sulzig wurden. Aber Gott-sei-Dank ist der Kanal ja in seiner ganzen Länge nutzbar und so zog es die Schlittschuhläufer auf die ungeräumten Abschnitte, bei denen der Schnee das Eis noch isoliert hatte und es damit besser befahrbar machte. Da die Verhältnisse absehbar hervorragend sein würden, hatte die Feuerwehr als Organisator in weiser Voraussicht die Vorräte deutlich aufgestockt. Doch schon um 18:30 Uhr als das Flutlichtschlittschuhlaufen erst begann, musste man schon zu den umliegenden Metzgereien und Bäckereien aufbrechen und ordentlich weiteren Nachschub ranholen. Einzig der Glühwein und Kinderpunsch für den Ansturm war ausreichend gebunkert worden.

Obwohl die Veranstaltung keinen festen Termin hat, da sie ja vom Wetter und einer tragfähigen Eisdecke abhängig ist, reichte noch nicht einmal eine Woche, damit sich über die Voranzeige in dieser Lokalzeitung und die sozialen Netzwerke die Nachricht von ‚Fire & Ice‘ auf dem Ludwigskanal in Windeseile verbreitete und die Anzahl der „Likes“ innerhalb von wenigen Tagen auf über 1.300 empor schoss.

Als nachts der Frost heraufzog, konnten sich die Besucher an Feuertöpfen die Gliedmaßen wärmen. Es scheint, als reichten mit Glühwein, Bratwurstbrötchen und Stimmung am offenen Feuer wenige Zutaten, damit den Franken im Eis trotz Kälte warm ums Herz wird und sie glücklich sind. Wenn es die Verhältnisse nächstes Jahr zulassen, wird man sicher wiederholen. Doch blickt man über letztes Jahr weiter zurück, hat das Fest auf dem Eis viele Jahre leider gar nicht stattfinden können, da schlicht das Eis nicht trug.

 

Wie schon im letzten Jahr kann am 03.03.2018 ab 15:00 Uhr wieder Fire & Ice stattfinden! Wir werden den Kanal beleuchten und allen begeisterten Bürgern die Gelegenheit geben am Abend und bei Nacht eine Runde auf den Schlittschuhen zu drehen. Wie es für die Feuerwehr üblich ist soll aber auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Wir bieten Ihnen Glühwein, Kinderpunsch und andere Getränke an. Natürlich haben wir zur Stärkung auch Bratwurstbrötchen für sie vorbereitet. Zum Aufwärmen werden wir einige Feuerstellen für sie aufbauen.

Auf ihr Kommen freut sich die Feuerwehr Röthenbach b. St. W. e. V.

Die Vorstandschaft und der Verwaltungsrat laden alle Mitglieder recht herzlich zur Mitgliederversammlung 2018 ein. Sie findet am 09.03.2018 ab 18:30 Uhr im Feuerwehrhaus statt.

Eventuelle Anträge sind bis zum 02.03.2018 in schriftlicher Form bei einem der beiden Vorsitzenden einzureichen.

[Einladung]

Über ein volles Haus konnten sich am letzten Samstag Vereinsvorsitzender Michael Rösler und sein Stellvertreter Tobias Buker von der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr freuen. Über 200 Gäste hatten sich in der Schwarzachhalle eingefunden zum beschwingten Tanz unter den Klängen der bekannten Showband Andorras aus Erlangen. Als Showeinlage gaben die hiesigen Heartbreakers ihr Bestes. Angesichts eines stattlichen Fernsehers als Hauptpreis, waren die Lose der traditionellen Verlosung schnell vergriffen. Bis nach Mitternacht schwangen tanzbegeisterte aller Altersklassen das Tanzbein. An der Bar gab es dann leckere Cocktails als Ausgleich.

Mit extra Winterstiefeln wie im letzten Jahr musste diesmal keiner kommen angesichts der lauen Winternacht. Ob man dieses Jahr als zweiten großen Winterevent Fire & Ice wieder auf den Ludwigskanal veranstalten könne, bezweifelte die Vorstandschaft aber nachhaltig. Weiterhin ist kein tragfähiges Eis, nicht einmal ein bisschen Schnee in Sicht! Die Enten schwimmen hingegen fleißig ihre Runden.