Es kam wie es sich die Freiwillige Feuerwehr um den Vorstand Michael Rösler und Tobias Buker ausgemalt hatten: bei besten Wetterverhältnissen, nicht zu kalt, nicht zu warm, strömten die Kanalfesthungrigen in großer Anzahl zum Festgelände am alten Ludwigskanal. Geschätzte 1.500 Besucher freuten sich über ein unbeschwertes Grillfest nach zwei Jahren Corona-Pause. So war es auch nicht verwunderlich, dass bereits gegen 18 Uhr die ersten Vorräte an Getränken und Lebensmitteln zur Neige gingen und nachgeordert werden mussten. Bereits am Vortag hatten über 40 fleißige Helfer das Festgelände aufgebaut – bemerkenswerterweise viele davon aus der Bevölkerung Röthenbachs, die der Feuerwehr gar nicht angehören! Wenn Kanal in Flammen ruft, kommen eben alle, zum Fest und als unentbehrliche Helfer! „So schön hier, fast wie eine zweite Kirchweih!“, befanden nicht wenige begeisterte Besucher.

Sehr gut angenommen wurde wieder das Fahren mit dem großen Arbeitsboot der Feuerwehr. Wann kann man schon einmal den Ludwigskanal von der Perspektive der Wasserlinie aus bewundern? Eine lange Schlange bildete sich, doch die Jugendfeuerwehrleute paddelten die Kinder, teils mit ihren Eltern, pausenlos und recht wacker zwischen Schleuse und Steg hin und her. Derweil durften an Land die Kinder mit dem kleinen D-Strahlrohr am Wasserflipper spritzen und in der Wurfbude zielwerfen. Auch hier wurden sie von der Feuerwehrjugend Röthenbachs betreut, die tatkräftig von der Jugend der Nachbarwehr aus Feucht unterstützt wurde.

Eine nie dagewesene Anzahl an selbst gebastelten Lichterschiffchen wurde von einer großen Kinderschaar zur Prämierung vorgestellt. Alle kleinen Bastler bekamen eine Kleinigkeit und freuten sich darüber, z. B. einen Playmobil-Feuerwehrmann, so dass es keinen einzigen Enttäuschten gab. In der Dämmerung wurden die Boote mit ihren brennenden Kerzen drauf zu Wasser gelassen und später wieder gehoben. Am Abend wurde es etwas frischer und es zog viele in die eigens abgegrenzte „Hafenbar“, während am Festgelände weiter die sechsköpfige Live-Band unaufdringlich Oldies zum Besten gab.

Nur das Feuerwerk vermisste der ein oder andere. Wegen der Trockenheit hatte man es ausfallen lassen. Als man keine drei Stunden nach dem Aufräumen am nächsten Tage schon wieder zum Löschen eines ausgedehnten Rasenbrandes um ein Einfamilienhaus an anderer Stelle ausrücken musste, wusste man, dass dies sicher die vernünftigste Entscheidung war. Am 29.07.2023 wird es das nächste Kanalfest geben und irgendwie freuen sich schon jetzt wieder alle drauf!

 

Am Samstag, den 30. Juli 2022 findet endlich wieder das traditionelle Kanalfest der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach St./W. statt. Veranstaltungsort ist wie gewohnt das Areal rund um den Spielplatz hinter der Grundschule in Röthenbach.

Ab 14 Uhr können sie es sich bei heißem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen richtig gut gehen lassen. Gegen Abend werden Sie die Floriansjünger mit Leckereien vom Grill und Spieß verwöhnen.

Während sich die Eltern unter schattigen Bäumen am alten Ludwigskanal in gemütlicher Atmosphäre entspannen können, ist für die “Kleinen“ reichlich viel geboten. Sie können sich mit dem Feuerwehrboot über den Kanal schippern lassen oder sie vertreiben sich die Zeit beim bunten Unterhaltungsprogramm. Einer der Höhepunkte ist das zu Wasser lassen der selbstgebauten Lichterschiffchen am Kanal nach Einbruch der Dämmerung.

Als gelungenen Ausklang des Abends empfehlen wir einen Abstecher in die beliebte „Hafenbar“. Auf ihr Kommen freut sich die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach bei Sankt Wolfgang.

Während Vorstand Michael Rösler kaum etwas aus dem durch die Pandemie weitgehend gelähmten Vereinsleben zu berichten hatte, verlangte die Coronazeit der aktiven Mannschaft einiges ab. Für 2022 plane man jedoch wieder für das Baumaufstellen bei der Kirchweih und vor allem für das allseits sehr beliebte Kanalfest am Ludwigskanal, das am 30. Juli steigen wird. Vorstand Rösler bat die Vereinsmitglieder Freunde und Bekannte anzusprechen, da für das große Fest noch dringend weitere Helfer benötigt werden. Das Grillfest ‚Kanal in Flammen‘ macht zwar viel Arbeit, ist aber auch ein großartiges Gruppenerlebnis und jeder Helfer ist gern dabei. Auch den Ball im neuen Jahr soll es wieder geben in der Schwarzachhalle, sofern eine neue Infektionswelle dies nicht vereitelt.

Kommandant Gerhard Vater berichtete über 37 Einsätze pro Jahr im 3-Jahresschnitt, zuletzt waren es in 2021 insgesamt 27 Einsätze, davon 20 Technische Hilfeleistungen, fünf Brandeinsätze und ein ABC-Alarm. Die etwas zurückgegangene Einsatzanzahl führte er auf die Fertigstellung der Brückenbaustellen auf der A9 Richtung München zurück, bei denen es nachts und bei Stau viele, auch sehr schwere Unfälle gab, sowie auf das durch die Pandemie insgesamt gesunkene Verkehrsaufkommen. Spektakuläre Einsätze waren der Innenangriff mit Atemschutz in einem italienischen Restaurant und das Ablöschen heiß gelaufener Bremsen eines Sattelaufliegers auf der A9, der tonnenschwere Papierrollen geladen hatte. Der Übungsbetrieb litt stark unter Corona und viele Übungen konnten deswegen nur Online als Schulungen durchgeführt werden. Jetzt ist der Übungsbetrieb jedoch wieder im vollen Gange, was wichtig sei, damit die Mannschaft das komplexe Gerät auch in jeder Situation sicher beherrsche. Stolz könne man auf die außergewöhnlich schnellen Ausrückzeiten sein. Oft fährt das Löschfahrzeug LF 10 bereits 3 ½ Minuten nach der Alarmierung vom Hof. Dies ist der zentralen Lage des neuen Feuerwehrhauses und der Konzentration von Feuerwehrdienstleistenden im dortigen Wohnumfeld zu verdanken.

Auch die Jugendarbeit erfuhr deutliche Einschränkungen, aber auch hier fuhr man die Aktivitäten nicht auf null herunter, sondern machte das Beste draus, wie Jugendwart Tilo Bergmann ausführte. Die Präsenz in den Social Media erweitert man gerade um „Gesichter der Feuerwehr“ auf Instagram. Für 70 Jahre Vereinsmitgliedschaft stand die Ehrung der Kameraden Martin Haubner und Otto Mehl an. Für 25 Jahre wurden Eckhard Altmann, Udo Brähler und Ortwin Rösler geehrt. Der Verein hat derzeit 129 Mitglieder, davon sind 9 Jugendliche. Zur Generalversammlung erschien immerhin ein Viertel davon. Von soliden Finanzen berichtete Schatzmeister Stefan Förtsch, der trotz des Corona-Jahres einen kleinen Erfolg ausweisen konnte. Jegliche Investitionen hatte man heruntergefahren und finanzierte sich weitgehend über die Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Leider muss das diesjährige Kanal in Flammen entfallen! Trotz der inzwischen einsetzenden Lockerungen der Schutzmaßnahmen, sind Veranstaltungen dieser Größenordnung in absehbarer Zeit nicht realisierbar. Wir reagieren damit auf die aktuelle Situation und die damit verbundenen Auflagen und Empfehlungen von Regierung und Fachleuten.

Am 11. Januar 2020 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach bei Sankt Wolfgang wieder ihren traditionellen und im Kulturkalender Röthenbachs mittlerweile fest etablierten Neujahrsball „Tanz und Show“.

Dieses Jahr schwangen rund 180 gut gelaunte Gäste in der renovierten Schwarzachhalle ausgelassen das Tanzbein. Der neu verlegte Boden, aktualisierte Lichttechnik und eine schicke neue Bestuhlung sorgten für ein angenehm modernes Ambiente. Die musikalische Umrahmung des Abends übernahm die beliebte Tanz- und Showband Andorras. Für eine Auflockerung zwischen den Tanzrunden sorgten die Mitglieder der Tanzschule Bogner aus Schwabach/Roth mit einer lässigen Hip Hop Darbietung und einer flotten Michael Jackson Tanzeinlage. Für die kleine Pause zwischendurch empfahl sich ein Abstecher in die Bar, in der leckere und erfrischende Cocktails serviert wurden.

„Besonders freuen wir uns darüber, dass einerseits altbekannte treue Ballgänger immer wieder gerne zu uns kommen. Andererseits freut es uns sehr, dass dieses Jahr auch viele neue Gäste, darunter zahlreiche junge Erwachsene, den Weg zu uns nach Röthenbach gefunden und uns positives Feedback gegeben haben. Das bestärkt und motiviert uns als Veranstalter natürlich darin, die Tradition des Balls jedes Jahr aufs Neue fortzuführen“, so Tobias Buker, 2. Vorstand des Feuerwehrvereins.

Am Samstag, den 11. Januar 2020 veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach St./W. wieder ihren traditionellen Neujahrsball „Tanz und Show“.

Ihre Feuerwehr empfängt Sie in der Schwarzachhalle Röthenbach St./W. mit einem Gläschen Sekt und einem freundlichen Lächeln. Alle Tanzbegeisterten können zu den flotten Klängen der altbewährten „Andorras“ ihr Tanzbein schwingen. Im Laufe des Abends kann der ein oder andere Drink an der Bar genossen werden. Ein abwechslungsreicher Showact rundet den Abend ab.

Einlass ist wie jedes Jahr um 18:00 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet 15€. Karten sind im Vorfeld bei allen Feuerwehrkameraden der örtlichen Feuerwehr und an der Abendkasse erhältlich.

Die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach b. St. W. e.V. freut sich auf ihren Besuch.

 

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Bei schwülwarmen Temperaturen strömten vergangenen Samstag vor allem gegen Abend zahlreiche Besucher auf den Festplatz am alten Ludwigskanal in Röthenbach b. St. W., um sich von der örtlichen Feuerwehr beim alljährlichen Kanalfest verwöhnen zu lassen. Traditionell findet das allseits sehr beliebte Grillfest am ersten Ferienwochenende statt und bildet damit eine gute Einstimmung auf die anbrechende Urlaubs- und Ferienzeit.

Wegen des noch im fortgeschrittenen Rohbau befindlichen Anbaus eines neuen Kinderhortes an die Grundschule glich der Festplatz noch eine Woche vor der Veranstaltung einer einzigen großen Baustelle. Das ortsansässige Bauunternehmen hatte dann aber den Platz geräumt und die Gemeinde planierte diesen dankenswerterweise mitsamt den Kanalweg. Mit Sichtschutzplanen, Lichterketten und einem geänderten Festaufbau konnte man aber den außergewöhnlichen Umständen trotzen und letztlich eine angenehme Festatmosphäre schaffen, die am Ende kaum Wünsche offen ließ.

Aufgrund der anhaltenden Hitze und der zeitweise sehr nach Gewitter aussehenden Bewölkung, hatten sich zur Kaffeezeit zunächst nur wenige Besucher eingefunden. Gegen Abend hin, mit zunehmend angenehmeren Temperaturen und zur Freude der vielen helfenden Feuerwehrleute, kamen immer mehr gut gelaunte Gäste hinzu, so dass sich der Festplatz schnell füllte. Den Gästen wurde viel geboten. Bei Groß und Klein war das Fahren auf dem Ludwigskanal mit dem Feuerwehrboot der absolute Renner. Lange Warteschlangen waren die Folge, aber die nahm man gerne in Kauf für das Erlebnis Kanalfahrt. Für die Kinder gab es zudem eine Wurfbude, einen Wasserflipper, eine Spritzwand und eine Hüpfburg mit Rutsche. Die von der Jugendfeuerwehr betreuten Aktionsstände kamen sehr gut an und waren dementsprechend gut besucht. Eines der Highlights vieler Kinder war jedoch das Zuwasserlassen der selbstgebastelten Lichterschiffchen in der Abenddämmerung. Zuvor fand eine kleine Prämierung statt.

Hatte man bisher großes Glück mit dem Wetter, baute sich gegen halb zehn Uhr abends dann doch eine bedrohliche Gewitterfront am Himmel auf. Das große Blitzen und Donnern blieb zwar aus, doch öffnete Petrus alle Schleusen und es regnete in Strömen. Das gegen halb elf Uhr abends geplante Uferfeuerwerk fiel damit im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Auch wenn das große Feuerwerksspektakel ausbleiben musste, wollte man die wackeren Gäste, die unter dem Schutz zahlreicher Pavillons dem Regen trotzten, dennoch eine kleine Freude machen und zündete bei ausklingendem Regen wenigstens noch ein paar Feuerwerksbatterien. Zum Abschluss des Abends verschlug es im Anschluss daran nicht wenige noch in die Hafenbar.

Insgesamt blickt die Feuerwehr zufrieden auf das Fest zurück. Der größte Dank gilt dieses Jahr dabei nicht nur den zahlreichen Helfern aus der Wehr und auch der Bevölkerung, ohne die ein Fest dieser Größe nicht zu stemmen wäre, sondern insbesondere den Besuchern, die sich weder von der Großbaustelle noch von dem absehbar gewittrigem Wetter haben abschrecken lassen. Nächstes Jahr wird alles wieder im gewohnten Rahmen im begrünten Gelände mit Kinderspielplatz stattfinden.

 

Am Samstag, den 27. Juli 2019 findet auch dieses Jahr wieder das traditionelle Kanalfest der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach St./W. statt. Veranstaltungsort ist wie gewohnt das Areal rund um den Spielplatz hinter der Grundschule in Röthenbach.

Ab 14 Uhr können sie es sich bei heißem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen richtig gut gehen lassen. Gegen Abend werden Sie die Floriansjünger mit Leckereien vom Grill und Spieß verwöhnen.

Während sich die Eltern unter schattigen Bäumen am alten Ludwigskanal in gemütlicher Atmosphäre entspannen können, ist für die „Kleinen“ reichlich viel geboten. Sie können sich mit dem Feuerwehrboot über den Kanal schippern lassen oder sie vertreiben sich die Zeit bei der Wurfbude bzw. beim Zielspritzen mit der Kübelspritze oder mit dem Wasserflipper. Einer der Höhepunkte ist das zu Wasser lassen der selbstgebauten Lichterschiffchen am Kanal nach Einbruch der Dämmerung.

Bevor sie zum gelungenen Ausklang des Abends das große Uferfeuerwerk bestaunen, empfehlen wir einen Abstecher in die beliebte „Hafenbar“.

Auf ihr Kommen freut sich die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach bei Sankt Wolfgang.

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Bei der mit fast 50 anwesenden Mitgliedern bestens besuchten Generalversammlung der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr führte Vorsitzender Michael Rösler durch die umfangreiche Tagesordnung. In seinem Bericht ging er auf die zahlreichen Vereinsereignisse des letzten Jahres ein: Das Kanalfest war sehr gut besucht, aber durch die Sommerhitze kamen die Besucher erst in den Abendstunden auf das beliebte Grillfest. Trotz der Baustelle um den derzeit entstehenden neuen Hort wird der Event ‚Kanal in Flammen‘  auch heuer wieder in enger Abstimmung mit der Gemeinde stattfinden. Zur Kirchweih stellte man wieder einen stattlichen und entsprechend schweren Kirchweihbaum an der Wolfgangskirche auf. Der traditionelle Neujahrsball in der Schwarzachhalle war in 2018 besser, in 2019 etwas schlechter besucht, blieb aber finanziell ein Erfolg. Man werde am Ball als letzter Tanzveranstaltung dieser Art in der Marktgemeinde und darüber hinaus in jedem Fall festhalten und weiterhin für eine attraktive Musik sorgen. Die Bewirtung habe man zuletzt selbst übernommen, was sich bewährt habe und fortgeführt werden soll.

2. Vorsitzender Tobias Buker organisierte den Vereinsausflug zum 150-jährigen Feuerwehrfest ins oberbayrische Waging am See, mit denen die Röthenbacher Feuerwehr nun bereits eine 25 Jahre währende tiefe Freundschaft verbindet. Als beim Waginger Fest durch den hohen Besucherandrang das Personal im riesigen Festzelt knapp wurde, sprang spontan ein großes Team der Röthenbacher ein und zapfte fleißig Bier und trug Hendl und Schweinsbraten aus – so sieht gelebte Kameradschaft aus! Anders als im letzten Jahr konnte man heuer mangels tragfähiger Eisdecke am Ludwigskanal den Winterevent ‚Fire & Ice‘ nicht wieder veranstalten, hatte aber mit Vorbereitungen schon begonnen. Ein Risiko hatte man nicht eingehen wollen, die Sicherheit ging vor.

Kommandant Gerhard Vater berichtete über ein ereignisreiches Jahr. Nach 17 Einsätzen in 2016, 25 in 2017, mussten nun in 2018 bereits 27 Einsätze bewältigt werden. Diese gliederten sich in 4 Ölspuren, 6 Brandeinsätze und 17 technische Hilfeleistungen. Bei den letzteren war die Röthenbacher Wehr wegen ihrer exponierten Lage sehr nahe an der Bundesautobahnen A73 und A9 alleine elfmal im Einsatz. Mit 31 Aktiven sei die Wehr personell gut ausgestattet, insbesondere auch deswegen, weil diese Kräfte sehr gut ausgebildet seien und man durch einen durchschnittlichen Übungsbesuch von 22 Kräften die hohe Motivation unterstreiche. Unter den Aktiven finden sich 18 Atemschutzgeräteträger, 20 Maschinisten und 13 Gruppenführer. Gut vorbereitet sei man mit 12 ausgebildeten Fachkräften auch auf Übernahme der Sonderaufgabe ‚Messen‘, die landkreisweit im Ernstfall ausgeführt wird. Zuletzt sei man im April 2018 beim Großbrand von Aluminiumpulver in Roth überörtlich am Meßeinsatz beteiligt gewesen. Da sich das Metallpulver nicht löschen lies, setzte man auf ein kontrolliertes Abbrennen, was zu hoher Rauchlast führte.

Höhepunkt des Feuerwehrjahres war sicherlich die Übergabe des neuen großzügig gestalteten Feuerwehrgerätehauses an der Feuchter Straße Anfang Mai 2018. Hier galt der Dank der Wehr vor allem Bürgermeister Langhans, dem Marktgemeinderat und der Verwaltung. Mit der Investition unterstreiche die Marktgemeinde die Wertigkeit der Röthenbacher Ortsteilwehr und das verpflichte, so Kommandant Vater. Zurzeit werden die Parkplätze für die Einsatzleistenden neu angelegt. Neben einer schönen neu gepflanzten Linde hinter dem Gerätehaus werde bald noch eine Skulptur, der ‚Röthenbacher Feuerdrachen‘ entstehen. Die Röthenbacher Floriansjünger werden schon nächsten Monat den Künstler Heinz Krautwurst bei der Erstellung der mosaikbelegten Betonskulptur tatkräftig unterstützen. Auch in der Gestaltung des Raumes um das neue Gerätehaus zeigt sich die Marktgemeinde großzügig. Das Ensemble wird ein echtes Schmuckstück mitten im Altort.

Bürgermeister Langhans  bestätigte der Wehr in seinem Grußwort eine „Hohe Qualität in allen Bereichen und eine tolle generationenübergreifende Zusammenarbeit!“ und blickte zurück auf die sehr gut gelungenen Einweihungsfeierlichkeiten bei der Gerätehausübergabe. Kreisbrandinspektor Petz zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt von den hohen Einsatzzahlen, der „tollen Jugendarbeit“ und der Übernahme der überörtlichen Sonderaufgabe Messen durch die Wehr. Ortsteilwehren wären eine wichtige Stütze im Brandschutz und in der technischen Hilfeleistung. Leider konnte die Überarbeitung der Alarmplanung noch immer nicht abgeschlossen werden, es gäbe vielfältigen Abstimmungsbedarf, auch mit den Nachbarlandkreisen, aber man bleibe dran.

Aus den Händen von 1. Bürgermeister Werner Langhans und Kreisbrandinspektor Egbert Petz aus Allersberg erhielten einige besonders verdiente Kameraden das Staatliche Feuerwehrehrenzeichen: Wolfgang Lerzer für 40 Jahr aktiven Dienst und Christian Bleisteiner für 25 Jahre. Tobias Sommer wurde für 10 Jahre aktiven Dienst beglückwünscht und Sabine Ebersberger wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Altvorstand Johann Beck und Kamerad Armin Mayer erhielten einen Präsentkorb für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit.

Tina Schröppel berichtete über die Leitung der Jugendgruppe, die sie zusammen mit Tilo Bergmann eingebettet in der Gesamtjugendarbeit aller Wendelsteiner Ortsteilswehren wahr nahm. In 2014 habe man 2 Jugendliche übernommen und Schritt für Schritt neue Feuerwehranwärter für die Sache begeistern können, so dass die Gruppenstärke heute wieder auf  beachtliche 11 Jugendgruppenmitglieder angewachsen ist – davon 4 Mädchen. Mit Wissenstest,  Jugendflamme-Prüfung, dem Bayrischen Jugendleistungsabzeichen, vielen gesonderten Übungen, dem Highlight der 24h-Übung und verschiedenen Freizeitaktivitäten ist die Jugendgruppe übers Jahr sehr gut beschäftigt.

In den nachfolgenden Neuwahlen zum Vorstand und Verwaltungsrat wurden alle Amtsinhaber mit eindrucksvollen Wahlergebnissen in ihren Ämtern bestätigt: als 1. Vorsitzender Michael Rösler, als 2. Vorsitzender Tobias Buker, als Schatzmeister Stefan Förtsch und als Schriftführer Bastian Schröppel. Satzungsgemäß musste auch der Beisitzer neu gewählt werden, wobei eine Wiederwahl nicht zulässig ist. So schied unter dem Dank der Versammlung Marcel Rudat aus und Michael Falk rückte mit eindrucksvollem Ergebnis der Stichwahl nach.

Nach intensiver Diskussion wurde der Beschaffung eines 3,5to-Pritschenwagens mit Doppelkabine aus Vereinsmitteln mit großer Mehrheit der Versammlung zugestimmt. Wie Vorsitzender Rösler ausführte, dient das Fahrzeug in erster Linie als Transportfahrzeug für die mannigfaltigen Vereinsaktivitäten und –feste, ein Einsatzfahrzeug sei es selbstverständlich nicht. Natürlich kann es  bei Aktivitäten der Jugendgruppe ebenfalls genutzt werden, z. B. bei der Durchführung von Zeltlagern. Nachdem die Röthenbacher Wehr mit der Neubeschaffung des LF10 und dem Neubau des Gerätehauses bereits auf die langfristige Zielgröße in Sachen Ausrüstung eingestellt ist, ergab sich jedoch ein Sitzplatzproblem: Während bei Einsätzen die Fahrzeugsitzplätze im LF 10 und im VW-Mannschaftsbus ausreichen, ist dies bei Übungen nicht der Fall. Auch hier könne das neue Vereinsfahrzeug mit 7 Sitzen gute Dienste leisten, denn man müsse dann keine Fahrzeuge mehr leihen, zum Übungsort pendeln oder gar laufen. Umgekehrt sind die nassen Schläuche nach Übungsende auf der Pritsche deutlich besser und sicherer untergebracht als im engen Mannschaftsraum des Löschfahrzeuges. Ermöglicht wurde diese Lösung zum einen durch die Zustimmung des Marktgemeinderates in nicht-öffentlicher Sitzung im Januar 2019, das Fahrzeug in eine der Buchten im neuen Gerätehaus einstellen zu dürfen, solange diese nicht anderweitig benötigt würden. Zum anderen waren es die soliden Finanzen des Vereines durch die vielen erfolgreichen Aktivitäten des Wirtschaftsbetriebes, aus deren Erträgen die Anschaffungskosten sowie die laufenden Kosten erst berappt werden können. Da nicht immer die Sonne scheint und ein Fest auch einmal einen herben Verlust zur Folge haben kann, hat man zur soliden finanziellen Absicherung ein verzinsliches, sondertilgbares Darlehen bei der Marktgemeinde beantragt und dankenswerterweise i. H. v. EUR 20.000 gewährt bekommen.

 

Die Vorstandschaft und der Verwaltungsrat laden alle Mitglieder recht herzlich zur Mitgliederversammlung 2019 ein. Sie findet am 15.03.2019 ab 18:30 Uhr im Feuerwehrhaus statt.

Eventuelle Anträge sind bis zum 08.03.2019 in schriftlicher Form bei einem der beiden Vorsitzenden einzureichen.

[Einladung]