Bei schwülwarmen Temperaturen strömten vergangenen Samstag vor allem gegen Abend zahlreiche Besucher auf den Festplatz am alten Ludwigskanal in Röthenbach b. St. W., um sich von der örtlichen Feuerwehr beim alljährlichen Kanalfest verwöhnen zu lassen. Traditionell findet das allseits sehr beliebte Grillfest am ersten Ferienwochenende statt und bildet damit eine gute Einstimmung auf die anbrechende Urlaubs- und Ferienzeit.

Wegen des noch im fortgeschrittenen Rohbau befindlichen Anbaus eines neuen Kinderhortes an die Grundschule glich der Festplatz noch eine Woche vor der Veranstaltung einer einzigen großen Baustelle. Das ortsansässige Bauunternehmen hatte dann aber den Platz geräumt und die Gemeinde planierte diesen dankenswerterweise mitsamt den Kanalweg. Mit Sichtschutzplanen, Lichterketten und einem geänderten Festaufbau konnte man aber den außergewöhnlichen Umständen trotzen und letztlich eine angenehme Festatmosphäre schaffen, die am Ende kaum Wünsche offen ließ.

Aufgrund der anhaltenden Hitze und der zeitweise sehr nach Gewitter aussehenden Bewölkung, hatten sich zur Kaffeezeit zunächst nur wenige Besucher eingefunden. Gegen Abend hin, mit zunehmend angenehmeren Temperaturen und zur Freude der vielen helfenden Feuerwehrleute, kamen immer mehr gut gelaunte Gäste hinzu, so dass sich der Festplatz schnell füllte. Den Gästen wurde viel geboten. Bei Groß und Klein war das Fahren auf dem Ludwigskanal mit dem Feuerwehrboot der absolute Renner. Lange Warteschlangen waren die Folge, aber die nahm man gerne in Kauf für das Erlebnis Kanalfahrt. Für die Kinder gab es zudem eine Wurfbude, einen Wasserflipper, eine Spritzwand und eine Hüpfburg mit Rutsche. Die von der Jugendfeuerwehr betreuten Aktionsstände kamen sehr gut an und waren dementsprechend gut besucht. Eines der Highlights vieler Kinder war jedoch das Zuwasserlassen der selbstgebastelten Lichterschiffchen in der Abenddämmerung. Zuvor fand eine kleine Prämierung statt.

Hatte man bisher großes Glück mit dem Wetter, baute sich gegen halb zehn Uhr abends dann doch eine bedrohliche Gewitterfront am Himmel auf. Das große Blitzen und Donnern blieb zwar aus, doch öffnete Petrus alle Schleusen und es regnete in Strömen. Das gegen halb elf Uhr abends geplante Uferfeuerwerk fiel damit im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Auch wenn das große Feuerwerksspektakel ausbleiben musste, wollte man die wackeren Gäste, die unter dem Schutz zahlreicher Pavillons dem Regen trotzten, dennoch eine kleine Freude machen und zündete bei ausklingendem Regen wenigstens noch ein paar Feuerwerksbatterien. Zum Abschluss des Abends verschlug es im Anschluss daran nicht wenige noch in die Hafenbar.

Insgesamt blickt die Feuerwehr zufrieden auf das Fest zurück. Der größte Dank gilt dieses Jahr dabei nicht nur den zahlreichen Helfern aus der Wehr und auch der Bevölkerung, ohne die ein Fest dieser Größe nicht zu stemmen wäre, sondern insbesondere den Besuchern, die sich weder von der Großbaustelle noch von dem absehbar gewittrigem Wetter haben abschrecken lassen. Nächstes Jahr wird alles wieder im gewohnten Rahmen im begrünten Gelände mit Kinderspielplatz stattfinden.

 

Am Samstag, den 27. Juli 2019 findet auch dieses Jahr wieder das traditionelle Kanalfest der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach St./W. statt. Veranstaltungsort ist wie gewohnt das Areal rund um den Spielplatz hinter der Grundschule in Röthenbach.

Ab 14 Uhr können sie es sich bei heißem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen richtig gut gehen lassen. Gegen Abend werden Sie die Floriansjünger mit Leckereien vom Grill und Spieß verwöhnen.

Während sich die Eltern unter schattigen Bäumen am alten Ludwigskanal in gemütlicher Atmosphäre entspannen können, ist für die „Kleinen“ reichlich viel geboten. Sie können sich mit dem Feuerwehrboot über den Kanal schippern lassen oder sie vertreiben sich die Zeit bei der Wurfbude bzw. beim Zielspritzen mit der Kübelspritze oder mit dem Wasserflipper. Einer der Höhepunkte ist das zu Wasser lassen der selbstgebauten Lichterschiffchen am Kanal nach Einbruch der Dämmerung.

Bevor sie zum gelungenen Ausklang des Abends das große Uferfeuerwerk bestaunen, empfehlen wir einen Abstecher in die beliebte „Hafenbar“.

Auf ihr Kommen freut sich die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach bei Sankt Wolfgang.

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Bei der mit fast 50 anwesenden Mitgliedern bestens besuchten Generalversammlung der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr führte Vorsitzender Michael Rösler durch die umfangreiche Tagesordnung. In seinem Bericht ging er auf die zahlreichen Vereinsereignisse des letzten Jahres ein: Das Kanalfest war sehr gut besucht, aber durch die Sommerhitze kamen die Besucher erst in den Abendstunden auf das beliebte Grillfest. Trotz der Baustelle um den derzeit entstehenden neuen Hort wird der Event ‚Kanal in Flammen‘  auch heuer wieder in enger Abstimmung mit der Gemeinde stattfinden. Zur Kirchweih stellte man wieder einen stattlichen und entsprechend schweren Kirchweihbaum an der Wolfgangskirche auf. Der traditionelle Neujahrsball in der Schwarzachhalle war in 2018 besser, in 2019 etwas schlechter besucht, blieb aber finanziell ein Erfolg. Man werde am Ball als letzter Tanzveranstaltung dieser Art in der Marktgemeinde und darüber hinaus in jedem Fall festhalten und weiterhin für eine attraktive Musik sorgen. Die Bewirtung habe man zuletzt selbst übernommen, was sich bewährt habe und fortgeführt werden soll.

2. Vorsitzender Tobias Buker organisierte den Vereinsausflug zum 150-jährigen Feuerwehrfest ins oberbayrische Waging am See, mit denen die Röthenbacher Feuerwehr nun bereits eine 25 Jahre währende tiefe Freundschaft verbindet. Als beim Waginger Fest durch den hohen Besucherandrang das Personal im riesigen Festzelt knapp wurde, sprang spontan ein großes Team der Röthenbacher ein und zapfte fleißig Bier und trug Hendl und Schweinsbraten aus – so sieht gelebte Kameradschaft aus! Anders als im letzten Jahr konnte man heuer mangels tragfähiger Eisdecke am Ludwigskanal den Winterevent ‚Fire & Ice‘ nicht wieder veranstalten, hatte aber mit Vorbereitungen schon begonnen. Ein Risiko hatte man nicht eingehen wollen, die Sicherheit ging vor.

Kommandant Gerhard Vater berichtete über ein ereignisreiches Jahr. Nach 17 Einsätzen in 2016, 25 in 2017, mussten nun in 2018 bereits 27 Einsätze bewältigt werden. Diese gliederten sich in 4 Ölspuren, 6 Brandeinsätze und 17 technische Hilfeleistungen. Bei den letzteren war die Röthenbacher Wehr wegen ihrer exponierten Lage sehr nahe an der Bundesautobahnen A73 und A9 alleine elfmal im Einsatz. Mit 31 Aktiven sei die Wehr personell gut ausgestattet, insbesondere auch deswegen, weil diese Kräfte sehr gut ausgebildet seien und man durch einen durchschnittlichen Übungsbesuch von 22 Kräften die hohe Motivation unterstreiche. Unter den Aktiven finden sich 18 Atemschutzgeräteträger, 20 Maschinisten und 13 Gruppenführer. Gut vorbereitet sei man mit 12 ausgebildeten Fachkräften auch auf Übernahme der Sonderaufgabe ‚Messen‘, die landkreisweit im Ernstfall ausgeführt wird. Zuletzt sei man im April 2018 beim Großbrand von Aluminiumpulver in Roth überörtlich am Meßeinsatz beteiligt gewesen. Da sich das Metallpulver nicht löschen lies, setzte man auf ein kontrolliertes Abbrennen, was zu hoher Rauchlast führte.

Höhepunkt des Feuerwehrjahres war sicherlich die Übergabe des neuen großzügig gestalteten Feuerwehrgerätehauses an der Feuchter Straße Anfang Mai 2018. Hier galt der Dank der Wehr vor allem Bürgermeister Langhans, dem Marktgemeinderat und der Verwaltung. Mit der Investition unterstreiche die Marktgemeinde die Wertigkeit der Röthenbacher Ortsteilwehr und das verpflichte, so Kommandant Vater. Zurzeit werden die Parkplätze für die Einsatzleistenden neu angelegt. Neben einer schönen neu gepflanzten Linde hinter dem Gerätehaus werde bald noch eine Skulptur, der ‚Röthenbacher Feuerdrachen‘ entstehen. Die Röthenbacher Floriansjünger werden schon nächsten Monat den Künstler Heinz Krautwurst bei der Erstellung der mosaikbelegten Betonskulptur tatkräftig unterstützen. Auch in der Gestaltung des Raumes um das neue Gerätehaus zeigt sich die Marktgemeinde großzügig. Das Ensemble wird ein echtes Schmuckstück mitten im Altort.

Bürgermeister Langhans  bestätigte der Wehr in seinem Grußwort eine „Hohe Qualität in allen Bereichen und eine tolle generationenübergreifende Zusammenarbeit!“ und blickte zurück auf die sehr gut gelungenen Einweihungsfeierlichkeiten bei der Gerätehausübergabe. Kreisbrandinspektor Petz zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt von den hohen Einsatzzahlen, der „tollen Jugendarbeit“ und der Übernahme der überörtlichen Sonderaufgabe Messen durch die Wehr. Ortsteilwehren wären eine wichtige Stütze im Brandschutz und in der technischen Hilfeleistung. Leider konnte die Überarbeitung der Alarmplanung noch immer nicht abgeschlossen werden, es gäbe vielfältigen Abstimmungsbedarf, auch mit den Nachbarlandkreisen, aber man bleibe dran.

Aus den Händen von 1. Bürgermeister Werner Langhans und Kreisbrandinspektor Egbert Petz aus Allersberg erhielten einige besonders verdiente Kameraden das Staatliche Feuerwehrehrenzeichen: Wolfgang Lerzer für 40 Jahr aktiven Dienst und Christian Bleisteiner für 25 Jahre. Tobias Sommer wurde für 10 Jahre aktiven Dienst beglückwünscht und Sabine Ebersberger wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Altvorstand Johann Beck und Kamerad Armin Mayer erhielten einen Präsentkorb für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit.

Tina Schröppel berichtete über die Leitung der Jugendgruppe, die sie zusammen mit Tilo Bergmann eingebettet in der Gesamtjugendarbeit aller Wendelsteiner Ortsteilswehren wahr nahm. In 2014 habe man 2 Jugendliche übernommen und Schritt für Schritt neue Feuerwehranwärter für die Sache begeistern können, so dass die Gruppenstärke heute wieder auf  beachtliche 11 Jugendgruppenmitglieder angewachsen ist – davon 4 Mädchen. Mit Wissenstest,  Jugendflamme-Prüfung, dem Bayrischen Jugendleistungsabzeichen, vielen gesonderten Übungen, dem Highlight der 24h-Übung und verschiedenen Freizeitaktivitäten ist die Jugendgruppe übers Jahr sehr gut beschäftigt.

In den nachfolgenden Neuwahlen zum Vorstand und Verwaltungsrat wurden alle Amtsinhaber mit eindrucksvollen Wahlergebnissen in ihren Ämtern bestätigt: als 1. Vorsitzender Michael Rösler, als 2. Vorsitzender Tobias Buker, als Schatzmeister Stefan Förtsch und als Schriftführer Bastian Schröppel. Satzungsgemäß musste auch der Beisitzer neu gewählt werden, wobei eine Wiederwahl nicht zulässig ist. So schied unter dem Dank der Versammlung Marcel Rudat aus und Michael Falk rückte mit eindrucksvollem Ergebnis der Stichwahl nach.

Nach intensiver Diskussion wurde der Beschaffung eines 3,5to-Pritschenwagens mit Doppelkabine aus Vereinsmitteln mit großer Mehrheit der Versammlung zugestimmt. Wie Vorsitzender Rösler ausführte, dient das Fahrzeug in erster Linie als Transportfahrzeug für die mannigfaltigen Vereinsaktivitäten und –feste, ein Einsatzfahrzeug sei es selbstverständlich nicht. Natürlich kann es  bei Aktivitäten der Jugendgruppe ebenfalls genutzt werden, z. B. bei der Durchführung von Zeltlagern. Nachdem die Röthenbacher Wehr mit der Neubeschaffung des LF10 und dem Neubau des Gerätehauses bereits auf die langfristige Zielgröße in Sachen Ausrüstung eingestellt ist, ergab sich jedoch ein Sitzplatzproblem: Während bei Einsätzen die Fahrzeugsitzplätze im LF 10 und im VW-Mannschaftsbus ausreichen, ist dies bei Übungen nicht der Fall. Auch hier könne das neue Vereinsfahrzeug mit 7 Sitzen gute Dienste leisten, denn man müsse dann keine Fahrzeuge mehr leihen, zum Übungsort pendeln oder gar laufen. Umgekehrt sind die nassen Schläuche nach Übungsende auf der Pritsche deutlich besser und sicherer untergebracht als im engen Mannschaftsraum des Löschfahrzeuges. Ermöglicht wurde diese Lösung zum einen durch die Zustimmung des Marktgemeinderates in nicht-öffentlicher Sitzung im Januar 2019, das Fahrzeug in eine der Buchten im neuen Gerätehaus einstellen zu dürfen, solange diese nicht anderweitig benötigt würden. Zum anderen waren es die soliden Finanzen des Vereines durch die vielen erfolgreichen Aktivitäten des Wirtschaftsbetriebes, aus deren Erträgen die Anschaffungskosten sowie die laufenden Kosten erst berappt werden können. Da nicht immer die Sonne scheint und ein Fest auch einmal einen herben Verlust zur Folge haben kann, hat man zur soliden finanziellen Absicherung ein verzinsliches, sondertilgbares Darlehen bei der Marktgemeinde beantragt und dankenswerterweise i. H. v. EUR 20.000 gewährt bekommen.

 

Die Vorstandschaft und der Verwaltungsrat laden alle Mitglieder recht herzlich zur Mitgliederversammlung 2019 ein. Sie findet am 15.03.2019 ab 18:30 Uhr im Feuerwehrhaus statt.

Eventuelle Anträge sind bis zum 08.03.2019 in schriftlicher Form bei einem der beiden Vorsitzenden einzureichen.

[Einladung]

Das hat es beim Röthenbacher Event ‚Tanz & Show‘ wahrlich noch nie gegeben: stehend spendeten die zahlreichen Gäste beim Neujahrsball der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr Applaus für die Darbietungen des Circusvereins aus Neumarkt. Insgesamt 24 Kinder, Jugendliche und Erwachsene boten zuvor eine akrobatische Laien-Show vom Feinsten, bei der sich Partnerakrobatik, Turnerbäume, Jonglier-Nummern und simultane Gruppen-Saltos in atemberaubender Folge abwechselten. Ein einziges Wirbeln auf den Brettern, die für die jungen Künstler die Welt bedeuten. Dabei kam den Akteuren zu Gute, dass sie ihre Nummern in der Schwarzachhalle darbieten konnten:  einer Mehrzweckhalle mit gefedertem Boden und ordentlicher Kopffreiheit – idealen Bedingungen also!

Zuvor und danach schwangen die Gäste ganz eifrig das Tanzbein zu den Klängen der Showband Andorras. Vorsitzender Michael Rösler, Vize Tobias Buker und Kommandant Gerhard Vater waren sichtlich zufrieden mit dem Verlauf der Traditionsveranstaltung, die es bei der Röthenbacher Feuerwehr schon seit Urzeiten gibt. Sie ist einem Weihnachtsball entwachsen, der früher im Vereinslokal ‚Zur Post bei Johann Brunner‘ im Saal stattfand. Zum Ritual gehörte stets auch die Versteigerung des mit geräucherten Würsten und allerlei anderem Feinen gespickten Christbaumes. In den Protokollbüchern findet sich eine besondere Anekdote aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg, nachdem der Vorstand Eintritte in die Feuerwehr vier Wochen vor dem Ball verbieten musste: da nur Feuerwehrmitglieder teilnehmen durften, blieb manchem Buam nichts anderes übrig, als kurzerhand vor dem Ball in die Wehr einzutreten – natürlich nicht des Feuerschutzes wegen, sondern eher den Dirndln geschuldet! Der Ball fand damals stets am 2. Weihnachtsfeiertag statt. Ein wahrlich harter Tag: frühmorgens mit einem Waschkorb durch die Gemeinde ziehen und für die kleine Tombola sammeln, dabei hier und da das ein oder andere Schnäpschen trinken und abends einen Dreher Tanzen – das hat nicht jeder verkraftet.

Erstmalig schulterte die Wehr diesmal sogar die Gästebewirtung samt des Bedienens. Einen Termin für das nächste Jahr gibt es übrigens auch schon: Samstag, 11.Januar 2020! Nun hofft man noch auf anhaltende klirrende Kälte, damit das Eis auf dem Ludwigskanal dick genug wird, um wie im letzten Jahr auch wieder das beliebte Winterevent ‚Fire & Ice‘ durchzuziehen! Das Sommergrillfest ‚Kanal in Flammen‘ findet übrigens am Samstag, den 27.Juli 2019 statt – und zwar in jedem Falle: die Baustelle des derzeit entstehenden neuen Kinderhorts bei der Grundschule ist bis dahin wieder planiert, die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. Der Spielplatz wird dann auch wieder neu eingerichtet sein. Nichts, was die Floriansjünger also aufhalten könnte – zur Not hat man ja auch noch das Martinshorn!

Am Samstag, den 12. Januar 2019 veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach St./W. wieder ihren traditionellen Neujahrsball „Tanz und Show“.

Ihre Feuerwehr empfängt Sie in der Schwarzachhalle Röthenbach St./W. mit einem Gläschen Sekt und einem freundlichen Lächeln. Alle Tanzbegeisterten können zu den flotten Klängen der altbewährten „Andorras“ ihr Tanzbein schwingen. Im Laufe des Abends kann der ein oder andere Drink an der Bar genossen werden. Ein abwechslungsreicher Showact rundet den Abend ab.

Einlass ist wie jedes Jahr um 18:00 Uhr, Beginn um 19:30 Uhr. Der Eintritt kostet 15€. Karten sind im Vorfeld bei allen Feuerwehrkameraden der örtlichen Feuerwehr und an der Abendkasse erhältlich.

Die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach b. St. W. e.V. freut sich auf ihren Besuch.

 

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Bei heißen Temperaturen um die 30 Grad strömten vergangenen Samstag vor allem gegen Abend zahlreiche Besucher auf den Festplatz am alten Ludwigskanal in Röthenbach b. St. W., um sich von der örtlichen Feuerwehr beim alljährlichen Kanalfest verwöhnen zu lassen. Traditionell findet das allseits sehr beliebte Grillfest am ersten Ferienwochenende statt und bildet damit eine gute Einstimmung auf die anbrechende Urlaubs- und Ferienzeit.

Aufgrund der anhaltenden Hitzewelle, waren zur Kaffeezeit zunächst nur vereinzelt Besucher eingetrudelt. Gegen Abend hin, mit zunehmend angenehmeren Temperaturen und zur Freude der Feuerwehrleute, fanden sich immer mehr gut gelaunte Gäste ein. Diesen wurde einiges geboten. Bei Groß und Klein war das Fahren auf dem Ludwigskanal mit dem Feuerwehrboot der Renner. Für die Kinder gab es zudem eine Wurfbude, einen Wasserflipper und eine Hüpfburg. Die von der Jugendfeuerwehr betreuten Aktionsstände kamen sehr gut an und waren dementsprechend gut besucht. Eines der Highlights vieler Kinder wird jedoch das Zuwasserlassen der selbstgebastelten Lichterschiffchen in der Abenddämmerung gewesen sein. Insgesamt gab es eine bunte Vielfalt unterschiedlicher Schiffchen – vom bepflanzten Styroporboot bis zum Strohhalm-Dampfer war alles dabei. Eine Jury aus dem Jugendwart Tilo Bergmann, dem Vereinsvorsitzenden Michael Rösler und Schatzmeister Stefan Förtsch kürten letztlich drei der besonders kreativsten Boote zu den Siegern.

Das traditionelle Uferfeuerwerk gegen halb 11 Uhr abends, dem das Fest auch seinen Namen ‚Kanal in Flammen‘ verdankt, wurde dieses Jahr erstmals von einem Vereinsmitglied in Kooperation mit der Veranstaltungstechnik der Bertold-Brecht-Schule durchgeführt. Mit einer Musikuntermalung von Coldplay zündete das Feuerwerk diesmal fast komplett elektrisch ausgelöst mittels Notebook und Zünddrähten. Lediglich beim Abbrennen der bengalischen Feuer unterstützte die Zündmannschaft der Feuerwehr. Gleiche Feuerkraft in kürzerer Zeit, nicht weniger Spektakel als die Jahre zuvor, aber fulminanter in der Wirkung, was den Zuschauern gut gefiel. Zum Ausklang des Abends verschlug es im Anschluss an das Feuerwerk den ein oder anderen noch an die Hafenbar. Bis zum Ende hatte man sehr viel Glück mit dem Wetter: alle Gewitter zogen am Fest vorbei.

Auch für eine starke Feuerwehr ist so ein großes Grillfest mit weit über tausend Festbesuchern ein Kraftakt: über 60 Helfer wurden in den verschiedenen Gewerken am Veranstaltungsabend eingeteilt. Zur besonderen Freude des Vereins helfen dabei auch engagierte Mitbürger/-innen mit, die einfach nur „ihre“ Feuerwehr unterstützen möchten, ohne überhaupt selbst Mitglied zu sein. Diese muss man auch nicht rufen, sie kommen von alleine und helfen gern.

 

Der diesjährige Vereinsausflug der Freiwillige Feuerwehr Röthenbach bei Sankt Wolfgang war etwas ganz Besonderes, denn es ging nach Oberbayern in den Landkreis Traunstein, wo man vom 08. bis 10. Juni gemeinsam mit der seit vielen Jahren sehr gut befreundeten Feuerwehr Waging am See deren 150-jähriges Gründungsfest feierte.

Die Röthenbacher Floriansjünger und deren Familien machten sich am frühen Freitagnachmittag auf den Weg in den idyllischen Luftkurort. Nach einer kurzweiligen Busfahrt wurden sie in Waging vom Verwaltungsrat der Röthenbacher Wehr in Empfang genommen, der bereits einen Tag früher anreiste und der Eröffnungsveranstaltung des Jubelfestes beiwohnte. Hierfür hatte man sich ein besonderes Schmankerl einfallen lassen. Chris Böttcher, seines Zeichens Musiker, Komödiant und Kabarettist, führte ein Best-Off seiner unterschiedlichsten Bühnenprogramme auf.

Freitagabend verbrachte man dann gemeinsam im großen Festzelt und lauschte bei ausgelassener Stimmung der Oktoberfestblasmusik „Walter Bankhammer und seine Niederalmer“. Samstag nutze man die örtliche Nähe zum Chiemsee und besuchte Herrenchiemsee mit seinem prächtigen Schloss, idyllischer Landschaft und beeindruckenden Wasserspielen. Gegen Mittag kehrte man in der hiesigen Schlosswirtschaft ein und genoss bei leckerem Essen und traumhafter Aussicht das fabelhafte Wetter. Zurück am Festland ging es für die Reisenden weiter zur Obstbrennerei Gramminger, wo man einem interessanten Vortrag über die Herstellung von Bränden und Geisten lauschte. Im Anschluss konnten Dutzende der edlen Tropfen probiert werden, wobei sich durch das neu gewonnene Wissen das ein oder andere spannende neue Gaumenerlebnis einstellte. Viel Zeit blieb aber nicht für angeregte Diskussionen, denn am Abend wartete bereits das nächste Festevent auf die Feuerwehrler.

Drei kleinere Festzüge kamen im Kurpark Waging zusammen, um kameradschaftlich den Toten zu Gedenken. Ein eigens aufgebauter Holzaltar verlieh der kurzweiligen Andacht den nötigen Glanz. Anschließend ging es mit den Festzügen gemeinsam zurück zum 2.500-Mann-Festzelt. Dort heizten die „Glorreichen Halunken“ aus Österreich mit guter Musik ordentlich ein. Sonntagmorgen begann bereits um 6 Uhr mit einem Weckruf durch Böllerschützen und einer durch Wagings Straßen ziehenden Guggenmusik. Nach einem geselligen Weißwurstfrühstück Sonntagmorgen ging es auch schon los mit dem großen Festzug. 12 Züge mit etwa 7 Vereinen pro Zug setzen sich der Reihe nach in Bewegung und machten sich erneut auf den Weg in den Kurpark. Hierbei kam den Röthenbachern eine besondere Ehre zu teil, denn sie durften im ersten Zug direkt nach der Jubelfeuerwehr marschieren, lediglich eine kleine Abordnung von Ehrengästen war vor ihnen. Der Festgottesdienst fand im Kurpark statt und beinhaltete unter anderem die Weihe der neuen Waginger Magirus-Drehleiter auf MAN-Fahrgestell. Danach kehrte man zum gemütlichen Festausklang ins Festzelt zurück und wurde durch die „d’Jung Ottlingern“ gut unterhalten. Gegen halb drei machten sich die Reisenden wieder auf den Heimweg.

Die Feuerwehr Röthenbach St./W. schaut auf drei schöne Tage zurück, bei denen man neue Orte kennenlernen durfte, neue Genüsse entdeckte, gemeinsam ordentlich feierte und letztlich die Kameradschaft mit den Waginger Freunden pflegte. Besonders stolz sind wir, dass wir unseren oberbayrischen Kameraden spontan und mit viel Motivation bei ihrem Fest bei der Zeltbewirtung und in der Schänke tatkräftig unter die Arme greifen konnten. Immer wieder gerne! In diesem Sinne ein „Pfiat di Gott“!

 

Am Samstag, den 28. Juli 2018 findet auch dieses Jahr wieder das traditionelle Kanalfest der Freiwilligen Feuerwehr Röthenbach St./W. statt. Veranstaltungsort ist wie gewohnt das Areal rund um den Spielplatz hinter der Grundschule in Röthenbach.

Ab 14 Uhr können sie es sich bei heißem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen richtig gut gehen lassen. Gegen Abend werden Sie die Floriansjünger mit Leckereien vom Grill und Spieß verwöhnen.

Während sich die Eltern unter schattigen Bäumen am alten Ludwigskanal in gemütlicher Atmosphäre entspannen können, ist für die „Kleinen“ reichlich viel geboten. Sie können sich mit dem Feuerwehrboot über den Kanal schippern lassen oder sie vertreiben sich die Zeit bei der Wurfbude bzw. beim Zielspritzen mit der Kübelspritze oder mit dem Wasserflipper. Einer der Höhepunkte ist das zu Wasser lassen der selbstgebauten Lichterschiffchen am Kanal nach Einbruch der Dämmerung.

Bevor sie zum gelungenen Ausklang des Abends das große Uferfeuerwerk bestaunen, empfehlen wir einen Abstecher in die beliebte „Hafenbar“.

Auf ihr Kommen freut sich die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach bei Sankt Wolfgang.

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Liebe Vereinsmitglieder,

wir möchten euch hiermit herzlich zu unserem Vereinsausflug vom 08. bis 10. Juni 2018 einladen! Los geht’s um 13:45 Uhr am Feuerwehrhaus in der Feuchter Straße 4.

In diesem Jahr werden wir unsere Freunde in Waging bei ihrem 150-jährigen Gründungsfest besuchen und mit ihnen feiern. Um euch eine Vorstellung davon zu geben, was wir alles vor haben hier einige Details:

  • 2 Übernachtungen mit Frühstück
  • Schifffahrt auf dem Chiemsee
  • Besichtigung von Schloss Herrenchiemsee
  • Besichtigung einer Brennerei

Die Selbstbeteiligung für diesen Vereinsausflug beträgt 112,-€ pro Person für Vereinsmitglieder und 140,-€ für Nichtmitglieder (Kinder bis 14 Jahre 70,-€). Darin enthalten sind: Busfahrt, Übernachtung und der Ausflug am Samstag (Chiemsee, Herrenchiemsee und Brennereiführung). Bitte berücksichtigt den Einzelzimmerzuschlag von 10,-€. Sonstige Verpflegung ist selbst zu tragen.

Es sind keine Plätze mehr frei!